Auflistung nach Schlagwort "Akteur"
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Zeitschriften-/Zeitungsartikel Kommunikation, kontaktfrei: Online-Veranstaltungen in der Kommunalpraxis.(2020) Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)Beitrag (Sammelwerk) Koproduzieren – eine lebenswerte Stadt gemeinschaftlich entwickeln, umsetzen und bewahren.(2022)Die Beteiligung von Bürger*innen ist in deutschen Kommunen schon lange erprobt, ehrenamtliches Engagement trägt seit langem zur Funktionsfähigkeit von Kommunen und zur Lebensqualität in den Quartieren bei. Neu in der Diskussion stehen jedoch weitergehende Kooperationsformen, die unter dem Begriff „Koproduktion“ zusammengefasst werden. Verbunden ist mit Koproduktion die Erwartung an eine Zusammenarbeit mit neuen Akteuren, die Aufgaben übernehmen, die die Kommune nur noch schwer alleine erfüllen kann. Doch was „Koproduktion“ genau bedeutet und was sie unterscheidet von der bisherigen Mitwirkung von und der Zusammenarbeit mit Bürger*innen – das ist vor Ort meist unklar. Das Konzept der Koproduktion beleuchtet dieser einleitende Beitrag, der durch die nachfolgenden Reflexionen experimenteller Koproduktionen in der Stadt- und Regionalentwicklung vertieft wird.Graue Literatur/Bericht Kreislaufwirtschaft in der städtischen/ stadtregionalen Flächennutzung. Das ExWoSt-Forschungsfeld "Fläche im Kreis".(2007) Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung; Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)Obwohl die Bevölkerung stagniert, wächst die Siedlungsinfrastruktur weiter: Sie dehnt sich im Umland der Städte aus, während Brachflächen und Leerstand in zentralen Lagen zunehmen. Nicht zuletzt Klimawandel, steigende Mobilitätskosten und der demografische Wandel verstärken die Forderungen nach Innenentwicklung sowie kompakten und gleichzeitig besseren Siedlungsstrukturen. Flächenkreislaufwirtschaft ist eine langfristige Strategie nachhaltiger Flächenhaushaltspolitik durch vorrangige und systematische Ausschöpfung aller Flächenpotenziale im Bestand nach der Nutzungsphilosophie "Vermeiden - Verwerten - Ausgleichen". Wie das "Ziel 30-ha" zu erreichen ist, wurde im Rahmen des Forschungsprogramms ExWoSt im Zeitraum 2003 bis 2007 mit dem Forschungsfeld "Fläche im Kreis - Kreislaufwirtschaft in der städtischen/ stadtregionalen Flächennutzung" erprobt. Erstmals wurden die vielen Instrumentenvorschläge auf ihreUmsetzbarkeit durch die relevanten Akteure in Region und Kommune untersucht und ein realisierbares Instrumentenbündel für eine Flächenkreislaufwirtschaft (policy-mix) geschnürt. Methodisch standen Planspiele im Mittelpunkt des ExWoSt-Forschungsfelds: In fünf Planspielregionen prüften verschiedene Akteure aus dem öffentlichen und privaten Sektor gemeinsam bestehende sowie neue Instrumente zur Erreichung einer Flächenkreislaufwirtschaft. Der Band stellt Grundlagen und Ziele der Flächenkreislaufwirtschaft vor. Schwerpunkt ist die Beschreibung der Planspiele sowie der getesteten bestehenden und neuen Instrumente. Welche Schlussfolgerungen sich aus dem Forschungsfeld besonders für die Bundesebene ableiten lassen, stellt die Veröffentlichung ebenfalls dar. ber/difuGraue Literatur/Bericht PPP-Projekte in Deutschland 2009. Erfahrungen, Verbreitung, Perspektiven. Ergebnisbericht.(2009) Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)Etwa ein Viertel der Kommunen und Länder, die Ende 2008/Anfang 2009 vom Deutschen Institut für Urbanistik zu ihren Erfahrungen und Planungen mit PPP-Infrastrukturprojekten befragt wurden, wollen in den nächsten fünf Jahren eines oder mehrere PPP-Vorhaben anstoßen und umsetzen. Damit ist in diesem Zeitraum alleine bei den Kommunen ein Gesamtvolumen in Höhe von etwa 8,4 Milliarden Euro denkbar. Hinzu kommen noch die Maßnahmen von Bund und Ländern, mit einem PPP-Potenzial von rund 5,8 Milliarden Euro in den nächsten fünf Jahren. Trotz dieser beachtlichen Zahlen ist eine gewisse "Abkühlung" des PPP-Marktes offensichtlich. Gründe dafür und umfangreiche Ergebnisse zu den bisherigen Erfahrungen mit PPP finden sich in der Studie. Zum zweiten Mal nach 2005 wird mittels einer flächendeckenden Befragung ein breiter Überblick über den Stand und die Perspektiven von PPP-Infrastrukturprojekten in Deutschland gegeben.Graue Literatur/Bericht Sicherheit im Wohnumfeld. Akteure, Netzwerke, Strategien für ein sicheres Wohnumfeld in den Fallstudienstädten. Kurzfassung.(2016) Verbundprojekt transit, Hannover/BerlinÜber eine Netzwerkanalyse wurden bestehende Sicherheitskulturen (Kommunikation der Verantwortlichen, Netzwerke und Abstimmungen) untereinander untersucht. Dabei wurde deutlich, dass die lokale Kooperation zwischen Polizei, Wohnungsunternehmen und Kommunen essenziell ist. Es wurde herausgefunden, dass die lokale Kooperation am besten funktioniert, wenn die Akteure zusammen an einem konkreten Projekt oder Problem arbeiten.Graue Literatur/Bericht Soziale Stadt - Investitionen im Quartier. Gute Beispiele aus der Praxis vor Ort.(2013) Deutsches Institut für Urbanistik (Difu), Bundestransferstelle Soziale Stadt, Berlin; Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Berlin; Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, BonnDie Publikation will dem Informations- und Wissenstransfer sowohl zwischen den am Programm "Soziale Stadt - Investitionen im Quartier" beteiligten Kommunen als auch programmübergreifend für Akteure der Städtebauförderung dienen. Ziel ist es, Projekte, Maßnahmen oder Handlungsbeispiele aus unterschiedlichen programmrelevanten Themenfeldern darzustellen und bewährte Lösungsansätze nachvollziehbar zu illustrieren. Die acht aus den Programmkommunen Berlin, Dillingen, Gundelsheim, Ludwigsburg, Mülheim an der Ruhr, München, Nürnberg, Rosenheim ausgewählten guten Beispiele gliedern sich in vier zentrale Themenfelder im neuen Programm "Soziale Stadt - Investitionen im Quartier": Einbindung von Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft in die Programmumsetzung, Erarbeitung und Fortschreibung des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts unter Berücksichtigung von Verstetigungsüberlegungen und Einbettung in gesamtstädtische Konzepte, Aktivierung und Beteiligung von Bewohnern, insbesondere Menschen mit Migrationshintergrund sowie Verbesserung kinder-, familien- und altengerechter sowie weiterer sozialer Infrastrukturen. Dabei werden gute Beispiele nicht im Sinne eines "Rankings" verstanden. Vielmehr geht es darum, gelungene Maßnahmen in den unterschiedlichen Handlungsfeldern exemplarisch und damit stellvertretend für viele andere vorzustellen.Beitrag (Sammelwerk) Graue Literatur/Bericht Umweltgerechtigkeit in Deutschland: Praxisbeispiele und strategische Perspektiven. Abschlussbericht.(2022) Umweltbundesamt (UBA)Der Gesundheitszustand der Bevölkerung wird von individuellem Verhalten und in großem Umfang von den Verhältnissen beeinflusst, in denen die Menschen wohnen, leben und arbeiten. In sozial benachteiligten Stadtquartieren ist das direkte Wohn- und Lebensumfeld häufig besonders stark durch Umweltprobleme gekennzeichnet. An dieser Stelle setzt der integrierte Ansatz Umweltgerechtigkeit an: Er zielt darauf ab, gesundheitsrelevante Belastungen der Umwelt, wie Lärm-, Luftschadstoff- und Hitzebelastungen, in sozial benachteiligten Quartieren zu vermeiden bzw. zu reduzieren und den Zugang der Quartiersbevölkerung zu gesundheitsförderlichen Umweltressourcen – beispielsweise Grün- und Freiflächen – zu ermöglichen. Vor diesem Hintergrund wurde in dem Forschungsprojekt vor allem zwei zentralen Fragen nachgegangen: Welche Akteure auf den Ebenen von Bund, Ländern und Kommunen sind auf welche Weise „Motoren“ für mehr Umweltgerechtigkeit? Und wie kann der Ansatz (noch) stärker verankert werden – insbesondere auf den Ebenen von Bund und Ländern? Um diese Fragen zu beantworten, wurden die Implementierung des integrativen Ansatzes Umweltgerechtigkeit auf Bundes- und Länderebene untersucht, gute Praxisbeispiele auf der kommunalen Ebene dokumentiert sowie Handlungsempfehlungen für die Stärkung des Ansatzes auf Bundes- und Länderebene entwickelt. Diese Empfehlungen fokussieren auf vier Aspekte: Verbesserung von Agenda-Setting sowie von programmatischen und gesetzliche Rahmenbedingungen, stärkere ressortübergreifende Zusammenarbeit, intensivere Unterstützung der kommunalen Ebene sowohl finanziell als auch im Hinblick auf Wissenstransfer, Beratung und Begleitung sowie (wissenschaftliche) Weiterentwicklung und stärkere Verbreitung des Ansatzes Umweltgerechtigkeit. Dabei erscheinen zwei Aspekte als besonders relevant und dringlich – sowohl für die Qualifizierung des Ansatzes selbst als auch für dessen Stärkung: Ohne die Intensivierung eines integrativen, ressortübergreifenden Vorgehens kann „Umweltgerechtigkeit“ nicht erfolgreich umgesetzt werden, denn es handelt sich um einen integrativen Ansatz. Außerdem muss der Themenzusammenhang Umwelt – Gesundheit – Soziales in politischen Programmatiken und Förderprogrammen aller Ressorts auf Bundes- und Länderebene verankert werden, die einen Beitrag zu mehr Umweltgerechtigkeit leisten können (Umwelt, Klimaschutz, Gesundheit, Soziales, Stadtentwicklung, Wohnen, Verkehr), damit eben jenes integrative Handeln Relevanz und die notwendige politische Rückendeckung erhält.Zeitschriften-/Zeitungsartikel Verwaltung und Zivilgesellschaft: Wie sich die Flüchtlingswelle auf das Miteinander auswirkt.(2017) Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)Die Zahl der Geflüchteten stellt(e) Deutschland 2015 vor große Herausforderungen. Dies wirkte sich auf das Miteinander von Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft aus: Sie waren - in zuvor unbekanntem Ausmaß - aufeinander angewiesen. Nur gemeinsam konnten sie die sogenannte Flüchtlingskrise bewältigen.Monografie Von Beteiligung zur Koproduktion. Wege der Zusammenarbeit von Kommune und Bürgerschaft für eine zukunftsfähige kommunale Entwicklung.(2022)Die Publikation stellt die Bedingungen, Verfahrensweisen und Organisationsformen einer gemeinschaftlichen Entwicklung von Gemeinden, Städten und Regionen in den Mittelpunkt einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung. Da Kommunen angesichts der Anforderungen aus globalen, nationalen und regionalen Veränderungen die damit verbundenen komplexen Aufgaben nicht mehr alleine lösen können – es fehlen u.a. Ressourcen, Wissen, Ideen –, gehen sie Bündnisse mit Bürger*innen und anderen Akteuren vor Ort ein. Die Bandbreite dieser neuen Allianzen ist groß: Sie reicht von der kommunalen Förderung bürgerschaftlichen Engagements und der Aktivierung „stiller“ Bevölkerungsgruppen über die stärkere Verzahnung der Kommunen mit zivilgesellschaftlichen Organisationen und die Initiierung und Verstetigung von Nachbarschaftsprojekten, die gemeinsam von Kommunen und Zivilgesellschaft getragen werden, bis zur Gründung von Genossenschaften, in denen Kommunen und Bürger*innen gleichberechtigt zusammenarbeiten.Beitrag (Sammelwerk) "Wer ist Wir? Wir sind das Wir!" Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Dialog.(2018)Im dritten Teil des Sammelbandes "Kommunale Steuerung, Kooperation und Vernetzung" nimmt die Akteurs- und Handlungsebene einen besonderen Stellenwert ein. Fragen der Steuerung, Kooperation, Koproduktion und Beteiligung, das Zusammenspiel von unterschiedlichen Akteursgruppen, von Stadt und Landkreis sowie von Gesamtstadt und Sozialräumen für eine gelingende kommunale Integrationspolitik werden hierbei aufgeworfen. Stärker als in den vorangegangenen Abschnitten stehen persönliche Positionierungen - vor allem von Akteuren aus der kommunalen Praxis, von Vereinen und Organisationen, aber auch seitens der Wissenschaft - im Mittelpunkt. Die Akteursebene kann sich vielstimmig äußern und wird dadurch in ihrer Unterschiedlichkeit sichtbar. Eingangs gibt die Autorin einen Eindruck, wie die Politikgestalter der Projektkommunen denken und handeln. Im Beitrag gibt sie Gesprächsverläufe und Zitate aus einem "Kamingespräch", das im Rahmen des Forschungsprojektes mit den Stadtspitzen geführt wurde, wider. Dabei wird deutlich, wie sehr die beteiligten (Ober-)Bürgermeisterinnen und (Ober-)Bürgermeister ihren Gestaltungsauftrag ernst nehmen und wie sie ihre Rolle im Spannungsfeld von Machen und Moderieren ausfüllen.Zeitschriften-/Zeitungsartikel Wiederaufbau als Arbeitsbegriff. Die Bremer Bauverwaltung und die Zeitschrift „Der Wiederaufbau" 1945-1960.(2020)Der Arbeitsbegriff Wiederaufbau zielte nicht auf die Wahrung von städtebaulichen Traditionen ab, sondern er intendierte den Neuaufbau der Innenstadt zu Lasten der baulichen Relikte des alten Bremen. Sie wurden stellenweise bedenkenlos vernichtet, selbst da, wo sie gemäß der bereits damals geltenden Grundsätze der Denkmalpflege unbedingt hätten erhalten werden müssen. Unter dem Dach dieses Arbeitsbegriffs ließ sich ein spezifisches Akteurshandeln mit einem eigentümlichen zeitgenössischen Habitus als Experte und „Macher" vereinbaren. Dieses Akteurshandeln des Wiederaufbaus zielte dementsprechend auf den teilweise recht radikalen Stadtumbau und damit insgesamt auf den Neubau der Stadt ab. Insofern erfüllte der Begriff einerseits propagandistisch eine Sammlungsfunktion für die gesamte Gemeinde der Stadtbürger, um politische Zustimmung und mentale Stabilisierung zu erzielen, die andererseits sektoral aber auf einen nur begrenzten und tendeziell auch ausschließenden Ausschnitt der Neubauoptionen zulaufen sollte. Er wiederum begünstigte bestimmte soziale Gruppen und schloss andere von der Teilhabe an den Erfolgen des Wiederaufbaugeschehens aus. In der konsensstiftenden Mentalität des Wiederaufbaus entstand somit nur der Neuaufbau in Bremen. Gerade weil er von den Experten „gemacht" wurde, wurde er von der überwältigenden Mehrheit der Bremer als Lösung ihrer akuten stadtplanerischen Problemlagen akzeptiert und das selbst dann, wenn er große Opfer an den Relikten, den Ruinen des baukulturellen Erbes der Stadt, einforderte.