Title: Fahrradverkehr.
Editor(s): Beratungsstelle für Unfallverhütung -bfu-, Bern
Document Type: Graue Literatur
Add. Document Type: Bericht
Elektronisches Dokument
Language: deutsch
Language of Summary: deutsch
französisch
italienisch
Publisher Country: Schweiz
Publisher Location: Bern
Issue Date: 2012
Page(s): 292 S.
Features: Abb.; Tab.; Lit.
Series/Report no.: bfu-Sicherheitsdossier;08
ISBN: 978-3-908192-53-4
Abstract: Im Sicherheitsdossier "Fahrradverkehr" werden wissensbasierte Präventionsempfehlungen zur Steigerung der Sicherheit von Radfahrenden auf Schweizer Straßen erarbeitet. Die Methodik richtet sich nach jener der Epidemiologie. Aufgrund einer Risikoanalyse werden die zentralen Determinanten von schweren Verletzungen bei Radfahrenden bestimmt. Darauf aufbauend werden Ziele formuliert, die zur Unfall- und Verletzungsreduktion beitragen können. Es folgen Strategien/Maßnahmen, wie diese Zielsetzungen wirksam erreicht werden können. Beim Literaturstudium werden systematische Review-Arbeiten und Meta-Analysen bevorzugt. Oft fehlen aber solche. Einzelne Studien sind aussagekräftig, wenn sie methodisch solide aufgebaut sind. Mitunter muss in Ermangelung wissenschaftlicher Studien auf Expertenurteile zurückgegriffen werden. Jährlich sind relativ wenig Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren in schwere Fahrradunfälle verwickelt. Knapp die Hälfte der Getöteten ist über 60 Jahre alt. Aufgrund ihrer Anzahl entfallen auf die Altersgruppe der Erwachsenen zwischen 20 und 60 Jahren 60 % der schwer oder tödlich verunfallten Radfahrenden. In allen Altersgruppen sind 3 von 4 Verunfallten männlich. Die zentralsten Ziele zur Verbesserung der Sicherheit der Radfahrenden auf der Straße sind: Netzplanung für den leichten Zweiradverkehr, Infrastruktur für den leichten Zweiradverkehr gemäß VSS-Normen planen und bauen (vor allem an Knoten), Betrieb des innerörtlichen Straßennetzes konsequent nach Geschwindigkeitsregime 50/30, vorausschauendes, partnerschaftliches Fahrverhalten der Motorfahrzeug-Lenkenden gegenüber den Radfahrenden, Verbesserung der Kollisionseigenschaften von Motorfahrzeugen, Ausrüsten der Motorfahrzeuge mit elektronischen Systemen (z. B. Systeme zur Detektion von Radfahrenden, Bremsassistenzsysteme), Förderung des Fahrradhelms, fahrradspezifisches Gefahrenbewusstsein der jugendlichen und erwachsenen Radfahrenden fördern, Kinder beim Zurücklegen von Fahrwegen Begleiten.
Deskriptors: Fahrradverkehr
Verkehrssicherheit
Verkehrsunfall
Unfallursache
Untersuchung
Unfallverhütung
Individualverkehr
Straßenverkehr
Free Terms: Sicherheitszustand
Sicherheitsmangel
Covered Region(s): Schweiz
Availability: ZLB: Kws 344/109
metadata.dc.rights.license: Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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