Difu Repository

Das Difu Repository ist der Publikationsserver des Deutschen Instituts für Urbanistik.

Erfasst werden die bibliografischen Daten aller vom Difu herausgegebenen oder unter Mitwirkung des Difu entstandenen Publikationen, sowie Beiträge von Difu-Wissenschaftler*innen in externen Veröffentlichungen, wie Zeitschriften oder Sammelwerken. Es werden, neben den Metadaten, Volltexte zur Verfügung gestellt, wenn dies möglich ist.

 

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Neueste Veröffentlichungen

Graue Literatur/Bericht
Mach dein Projekt: Kommunale Wege zur Freiflächen-Solarthermie
(2024) Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)
Die flächendeckende Einführung der bundesweiten Pflicht zur kommunalen Wärmeplanung hat weitreichende Auswirkungen auf die Wärmeversorgung in Städten und Gemeinden. Bis Mitte 2026 bzw. Mitte 2028 müssen sie eine umfassende Bewertung ihrer Potenziale für die Erzeugung und Nutzung von Wärme aus erneuerbaren Energiequellen sowie für die effiziente Nutzung von unvermeidbarer Abwärme durchführen. Dieser Schritt schafft eine einheitliche Informationsgrundlage für die kommunalen Entscheidungsträger und ermöglicht eine gezielte Analyse von Wärmenetzen mit klaren Zielen für die Dekarbonisierung. Für den Umbau des Wärmeversorgungssystems ist es entscheidend, dass Kommunen frühzeitig den Flächenbedarf berücksichtigen und bereits vor oder gleichzeitig mit der Erstellung der kommunalen Wärmeplanung eine Analyse geeigneter Flächen für erneuerbare Energiegewinnung durchführen. Dadurch können sie nachfolgende Entscheidungsprozesse zur Flächenausweisung im Bereich erneuerbarer Energien unterstützen. Diese Sonderausgabe von #Klimahacks zum Thema Solarthermie untersucht, welche Rolle die räumliche Planung für eine erfolgreiche kommunale Wärmewende spielt und wie Kommunen beim Bau von Freiflächen-Solarthermieanlagen vorgehen können.
Beitrag (Sammelwerk)
Germany
(2024)
Although municipalities in Germany do not have their own constitutional level of government similar to the federal government or Länder, they make an essential contribution to the provision of goods and services of general interest. Municipalities, granted autonomy in self-government by the constitution, operate in a highly charged and politically contested area of governance. On the one hand, municipalities enjoy the right to self-government, and neither the federal government nor the Länder may interfere with this arbitrarily. On the other, as a constitutional part of the Länder, the municipalities are dependent on them, especially so in financial terms. As a result, municipalities constantly have to balance their derived responsibilities with their voluntary tasks as both formal expectations and specific demands from citizens continue to grow due to a constantly changing global conditions and new types of crises. Municipalities in Germany are torn between fulfilling their administrative implementation mandate, on the one hand, and responding to the more immediate claims of local politics and their constituencies, on the other.
Graue Literatur/Bericht
Bund/ Länder-Dialog Fläche - ein Zwischenfazit
(2024) Umweltbundesamt (UBA)
Der breite akteursübergreifende umweltpolitische Diskurs zum Flächensparen steht im Mittelpunkt des Forschungsvorhabens Bund- / Länder-Dialog Fläche. Vorliegender Bericht dokumentiert die Aktivitäten für den Zeitraum Juni 2019 bis Mai 2022 und zieht ein Zwischenfazit. Der Bund- /Länder-Dialog knüpft an Erkenntnisse aus dem UBA Projekt „Instrumente zur Reduzierung der Flächeninanspruchnahme - Aktionsplan Flächensparen“ (FKZ 3714 11 103 1) (Adrian et al., 2018) an, in welchem Empfehlungen zu Instrumenten und Maßnahmen in den drei Aktionsfeldern „Kontingentierung einführen“, „Innenentwicklung stärken“ und “Fehlanreize abbauen“ gebündelt sind. Im Diskurs zum Flächensparen sollen für Bund und Länder konkrete Maßnahmen zur Erreichung insbesondere des flächenpolitischen Ziels „unter 30 Hektar tägliche Neuinanspruchnahme von Siedlungs- und Verkehrsfläche bis zum Jahr 2030“ abgeleitet werden. Kernaktivität des Bund-/ Länder Dialogs ist eine Reihe von Dialogveranstaltungen, in die neben Vertreter*innen aus Bundes- und Länderministerien und nachgeordneten Behörden auch Kommunen, Akteure der Landes- und regionalen Raumordnung, Verbände, wissenschaftliche Einrichtungen und weitere Stakeholder einbezogen werden. Darüber hinaus wurden fachliche Impulse für den Dialogprozess ausgearbeitet. In einem weiterentwickelten Flächenrechner wird dargestellt, welche Anpassungsbedarfe in Bezug auf Siedlungsentwicklung in den einzelnen Gemeinden, Kreisen und Planungsregionen bestehen, um das bundespolitische Flächensparziel zu erreichen. Die Informationsplattform des Bundes zum Flächensparen aktion-flaeche.de informiert mit Inhaltsbausteinen, aktuellen Terminen und einem Newsletter laufend über Aktivitäten in Bund, Ländern, Kommunen und Wissenschaft. In einem Empfehlungen-Papier aus dem Jahr 2022 wurden in neun Ansatzpunkten Maßnahmen beschrieben, mit denen bis zum Jahr 2030 die Erreichung des bundespolitischen Flächenziels wirksam vorangetrieben werden sollte. Diese sollten für ein konzertiertes Handeln aller relevanten Akteure sowie auch für die weitere Ausgestaltung des Bund/ Länder Dialogs leitend sein.
Graue Literatur/Bericht
Transformation regionaler Infrastrukturen für einen sozial-ökologischen Strukturwandel
(2024) Umweltbundesamt (UBA)
Angesichts der ökologischen Herausforderungen stellt sich die dringende Frage, wie mit dem Ausstieg aus der Förderung und Verstromung von Braunkohle eingeleitete Strukturwandel prozesse in den Revieren gezielt genutzt werden können, diese im Sinne einer sozial-ökologischen Transformation nachhaltig zu entwickeln. Die Auseinandersetzung mit den drei Revieren (Mitteldeutsches, Rheinisches und Lausitzer Revier) und den dort verfolgten Ansätzen des Strukturwandels zeigt die Herausforderungen für eine auf sozial-ökologische Transformation hin ausgerichtete Raumentwicklung auf. Gerade mit Blick auf den Umgang mit und die Rolle von innovativen technischen Infrastrukturen besteht weithin Unklarheit. In den Revieren wird auf regionaler Ebene bisher für keinen Sektor konkrete Infrastrukturentwicklungen und -bedarfe abgeleitet. Infrastrukturen kommen in der Regel dann in die Diskussion und die konkrete Planung, wenn in Projekten wie z. B. der Errichtung von Industrieparks deren Ver- und Entsorgung herzustellen ist und wenn der Bau einer Infrastruktur Gegenstand eines Strukturwandelförderprojekts ist (vgl. z. B. Wasserstoffinfrastruktur).
Zeitschriften-/Zeitungsartikel