Difu Repository

Das Difu Repository ist der Publikationsserver des Deutschen Instituts für Urbanistik.

Erfasst werden die bibliografischen Daten aller vom Difu herausgegebenen oder unter Mitwirkung des Difu entstandenen Publikationen, sowie Beiträge von Difu-Wissenschaftler*innen in externen Veröffentlichungen, wie Zeitschriften oder Sammelwerken. Es werden, neben den Metadaten, Volltexte zur Verfügung gestellt, wenn dies möglich ist.

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Recent Submissions

  • Zeitschriften-/Zeitungsartikel
    Support for car-restrictive policies between individual affectedness, eco-consciousness, and fear of ecological gentrification
    (2026)
    As cars account for about one sixth of all greenhouse gas emissions in Germany, a sustainable transformation of the German transport system is essential to combat climate change. However, effective policies to reduce private car use are often broadly unpopular. To better understand why, we conducted a representative survey of residents in two densely populated Berlin neighborhoods with extensive public transportation infrastructure in 2021 (N = 1041). With the help of the local municipality, we constructed three hypothetical scenarios (vignettes) of varying intrusiveness in restricting parking and other spatial privileges of private cars. We aim to identify the role of different individual-level factors for the acceptance of such policy measures: individual affectedness (habits of using private cars and other modes of transport), awareness of local problems caused by motorized private transport, general eco-consciousness, socio-economic status, and fear of rising rents in the neighborhood caused by the proposed policies. We find that individual affectedness, fear of rising rents, eco-consciousness, and, to a lesser extent local problem awareness explain about 56 % of the variation in residents' support for the policy. The socioeconomic status of residents (income, educational attainment, relative deprivation) is not an effective indicator of how they perceive car-restrictive policies. The fear of rising rents has not been widely acknowledged as a factor driving resistance to car-restrictive policies, and thus merits greater attention from both researchers and politicians.
  • Beitrag (Sammelwerk)
    Jenseits von "Zentralisierung" und "Vertikalisierung": schleichende "Kommunalisierung" des deutschen Föderalismus?
    (2019)
    Der Beitrag geht der Frage nach, ob der Bund bestehende Schieflagen in der Finanzmittelausstattung zwischen den Ebenen womöglich gezielt nutzt, um durch die Wahl jeweils spezifischer Finanzierungsinstrumente nicht nur eine direkte finanzielle Förderung der Kommunen sicherzustellen, sondern vor allem auch um politische Prozesse zu beschleunigen. Damit wird ein Gegenakzent zu der in der deutschen Föderalismusdiskussion verbreiteten Annahme von einer Zentralisierung und Vertikalisierung des Bundesstaates gesetzt. Im Beitrag wird dieser Frage exemplarisch am Beispiel von zwei Maßnahmen aus dem Bereich der frühkindlichen Bildung nachgegangen. Im Anschluss an eine kurze Diskussion zur Rolle der Kommunen in Föderalstaaten im Allgemeinen und dem deutschen Bundesstaat im Besonderen, sollen dazu das Gesetz zur Weiterentwicklung der Qualität und der Teilhabe in der Kindertagesbetreuung, das sogenannte „Gute-Kita-Gesetz“, sowie die „Fachkräfteoffensive für Erzieherinnen und Erzieher“ des Bundes näher analysiert werden.
  • Zeitschriften-/Zeitungsartikel
    Schulinfrastruktur in Deutschland
    (2025)
    Der Zustand von Schulgebäuden ist ein relevanter Faktor für den Bildungserfolg von Schüler*innen. Darum kommt den kommunalen Investitionen in diesem Bereich besondere Bedeutung zu. Der vorliegende Beitrag geht der Frage nach, wie diese sich zuletzt entwickelt haben. Ein vertiefter Blick wird auf die Investitionen geworfen, die von kommunalen Unternehmen erbracht und darum außerhalb des Blickfelds der amtlichen Statistik getätigt werden. Es zeigt sich, dass es um den Zustand zahlreicher Schulgebäude nicht gut bestellt ist.
  • Zeitschriften-/Zeitungsartikel
  • Zeitschriften-/Zeitungsartikel
    Das Bundesklimaanpassungsgesetz (KAnG) als strategischer Rahmen für die Kommunen
    (2025)
    Das Bundesklimaanpassungsgesetz (KAnG) schafft erstmals einen verbindlichen Rechtsrahmen für die Klimaanpassung auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene. Es etabliert Klimaanpassung als dauerhafte staatliche Querschnittsaufgabe und schließt die bisher bestehende Lücke für eine integrierte Betrachtung von Klimafolgen. Der Bund verpflichtet sich zur Weiterentwicklung seiner Klimaanpassungsstrategie, versehen mit konkreten, messbaren Zielen, wie sie in der Deutschen Anpassungsstrategie (DAS) 2024 bereits vorgelegt wurden. Die Länder sind aufgefordert, eigene vorsorgende Strategien zu entwickeln und sicherzustellen, dass Kommunen flächendeckend Klimaanpassungskonzepte erarbeiten. Diese Konzepte sind essenziell für die systematische und fachübergreifende Umsetzung lokalspezifischer Maßnahmen. Das Gesetz enthält zudem ein Berücksichtigungsgebot (§ 8 KAnG), das seit 1.1.2025 unmittelbar gilt und eine fachübergreifende Prüfung von Klimaanpassungsbelangen in allen öffentlichen Planungen erfordert. Obwohl die Umsetzung in den Ländern variiert und Finanzierungsfragen noch nicht vollständig geklärt sind, bietet das KAnG eine große Chance für eine kohärente Klimaanpassung in Deutschland, indem es Planungssicherheit schafft und die Kooperation zwischen den Ebenen fördert.