Difu Repository

Das Difu Repository ist der Publikationsserver des Deutschen Instituts für Urbanistik.

Erfasst werden die bibliografischen Daten aller vom Difu herausgegebenen oder unter Mitwirkung des Difu entstandenen Publikationen, sowie Beiträge von Difu-Wissenschaftler*innen in externen Veröffentlichungen, wie Zeitschriften oder Sammelwerken. Es werden, neben den Metadaten, Volltexte zur Verfügung gestellt, wenn dies möglich ist.

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Recent Submissions

  • Graue Literatur/Bericht
    Kommunen investieren den größten Teil des Sondervermögens in Schulen und Straßen
    (2026)
    Deutschlands Gemeinden, Städte und Kreise haben das Jahr 2025 mit einem erneuten Rekorddefizit von 31,9 Mrd. EUR abgeschlossen. Wie eine Vorabauswertung des KfW-Kommunalpanels 2026 zeigt, hat sich auch die Stimmung in den Kämmereien weiter eingetrübt. Rund 44 % der Kommunen bewerten ihre aktuelle finanzielle Situation als mangelhaft, was einem Anstieg um 8 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Für das laufende Haushaltsjahr rechnen 4 von 5 Kommunen mit einer „eher“ oder „sehr nachteiligen“ Entwicklung. Und für die nächsten fünf Jahre erwarten sogar 9 von 10 Kommunen eine Verschlechterung ihrer Situation. Rund ein Fünftel der Kommunen (22 %) geht davon aus, dass die eigenen Investitionen in diesem Jahr durch die Mittel des Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaneutralität höher ausfallen werden. Mit Blick auf das Jahr 2027 planen bereits fast zwei von fünf Kommunen (38 %) aufgrund des Sondervermögens höhere Investitionen zu tätigen, als sie es ohne die zusätzlichen Mittel getan hätten. Jede zweite Kommune plant im laufenden Jahr 2026 Mittel aus dem Sondervermögen in den Bereichen Straßen (50 %) und Schulen (48 %) einzusetzen, wo auch der wahrgenommene Investitionsrückstand seit Jahren am höchsten ist. Der größte Anteil der Mittel wird voraussichtlich in die Schulinfrastruktur fließen, für die rund 24 % der Mittel eingeplant sind. Dem folgen Mittel für Straßen (22 %), Brand- und Katastrophenschutz (18 %) und Kinderbetreuung (11 %).
  • Graue Literatur/Bericht
    Kommunale Wirtschaftsförderung 2025
    (2026)
    Die kommunale Wirtschaftsförderung steht zunehmend unter Druck: Verschärfte finanzielle Rahmenbedingungen, geopolitische Unsicherheiten und wachsende gesellschaftspolitische Spannungen prägen ihr Handlungsumfeld. Gleichzeitig steigen die Erwartungen an ihre Rolle als Impulsgeberin für wirtschaftliche Stabilität, Transformation und nachhaltige Entwicklung. Die vorliegende Studie knüpft an die Difu-Befragungen der vergangenen Jahre an und zeichnet ein aktuelles, differenziertes Bild der kommunalen Wirtschaftsförderung in Deutschland. Sie zeigt, wie sich Aufgaben, Strategien und organisatorische Strukturen unter veränderten Rahmenbedingungen weiterentwickeln. Im Fokus stehen Themen wie Flächenentwicklung und Kreislaufwirtschaft sowie Kooperationen und die eigene institutionelle Resilienz. Zugleich macht die Analyse deutlich, dass kommunale Wirtschaftsförderungen heute mehr denn je als Querschnittsakteure agieren: Sie bewegen sich im Spannungsfeld zwischen finanziellen Restriktionen, wachsendem Steuerungsanspruch und der Notwendigkeit, langfristige Transformationsprozesse aktiv mitzugestalten. Der Band beleuchtet Herausforderungen und Entwicklungspfade und liefert damit sowohl empirische Einblicke als auch praxisrelevante Impulse für die Weiterentwicklung der kommunalen Wirtschaftsförderung in herausfordernden Zeiten.
  • Graue Literatur/Bericht
  • Graue Literatur/Bericht
    Umsetzung von verbindlichen Flächensparzielen im Rahmen der räumlichen Planung
    (2026)
    In dem Forschungsvorhaben wurde unter Einbindung von Fachexpert*innen ein Konzept zur Umsetzung von verbindlichen Flächensparzielen im Rahmen der räumlichen Planung entwickelt. In Ergänzung der bereits vorliegenden Ergebnisse aus dem Modellversuch des Bundes zum Flächenzertifikatehandel erweitert dieses Konzept die wissenschaftliche Basis zur Kontingentierung von Flächenneuinanspruchnahme (Flächenverbrauch) und leistet somit einen wichtigen Beitrag für zukünftige fachliche und umweltpolitische Debatten. Perspektivisch wird die Umsetzbarkeit als günstig eingestuft, wegen der fortgeschrittenen Zeit jedoch eher mit Blick auf das Jahr 2050 und die bis dahin angestrebte Flächenkreislaufwirtschaft und Netto Null Flächenneuinanspruchnahme.
  • Graue Literatur/Bericht
    Stadtlabore, Makerspaces und Digitalwerkstätten
    (2026)
    Die vorliegende Studie untersucht, wie Kommunen durch sogenannte „Ankerorte des digitalen Wandels“ – etwa Stadtlabore, Makerspaces und Digitalwerkstätten – den digitalen Transformationsprozess vor Ort gestalten und erlebbar machen können. Ankerorte sind physische oder mobile Räume, die Information, Beteiligung und digitale Bildung verbinden und so Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen, aktiv an der digitalen Stadtentwicklung mitzuwirken. Auf Grundlage der Erfahrungen aus über 50 Anker orten des Förderprogramms „Modellprojekte Smart Cities“ (MPSC) identifiziert die Studie fünf Grundtypen: Informations- und Beteiligungsorte, Räume für digitale Bildung, Technikwerkstätten und Makerspaces, kokreative Labore für Transformation sowie Plattformen zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Stadtgesellschaft. Für diese Typen werden Ziele, Zielgruppen, Kooperationsstrukturen und Erfolgsfaktoren analysiert. Ergänzt werden diese durch zusammengeführte Praxiserkenntnisse für die Konzeption, den Betrieb und die Verstetigung solcher Orte. Die Untersuchung zeigt, dass Ankerorte eine Schlüsselrolle einnehmen, um Digitalisierung als kommunale Gemeinschaftsaufgabe zu verankern, digitale Kompetenzen zu stärken und Akteure aus Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu vernetzen. Sie leisten damit einen wesentlichen Beitrag, um den digitalen Wandel sozial, partizipativ und gemeinwohlorientiert zu gestalten.