Difu Repository

Das Difu Repository ist der Publikationsserver des Deutschen Instituts für Urbanistik.

Erfasst werden die bibliografischen Daten aller vom Difu herausgegebenen oder unter Mitwirkung des Difu entstandenen Publikationen, sowie Beiträge von Difu-Wissenschaftler*innen in externen Veröffentlichungen, wie Zeitschriften oder Sammelwerken. Es werden, neben den Metadaten, Volltexte zur Verfügung gestellt, wenn dies möglich ist.

 

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Neueste Veröffentlichungen

Graue Literatur/Bericht
Bund/ Länder-Dialog Fläche - ein Zwischenfazit
(2024) Umweltbundesamt (UBA)
Der breite akteursübergreifende umweltpolitische Diskurs zum Flächensparen steht im Mittelpunkt des Forschungsvorhabens Bund- / Länder-Dialog Fläche. Vorliegender Bericht dokumentiert die Aktivitäten für den Zeitraum Juni 2019 bis Mai 2022 und zieht ein Zwischenfazit. Der Bund- /Länder-Dialog knüpft an Erkenntnisse aus dem UBA Projekt „Instrumente zur Reduzierung der Flächeninanspruchnahme - Aktionsplan Flächensparen“ (FKZ 3714 11 103 1) (Adrian et al., 2018) an, in welchem Empfehlungen zu Instrumenten und Maßnahmen in den drei Aktionsfeldern „Kontingentierung einführen“, „Innenentwicklung stärken“ und “Fehlanreize abbauen“ gebündelt sind. Im Diskurs zum Flächensparen sollen für Bund und Länder konkrete Maßnahmen zur Erreichung insbesondere des flächenpolitischen Ziels „unter 30 Hektar tägliche Neuinanspruchnahme von Siedlungs- und Verkehrsfläche bis zum Jahr 2030“ abgeleitet werden. Kernaktivität des Bund-/ Länder Dialogs ist eine Reihe von Dialogveranstaltungen, in die neben Vertreter*innen aus Bundes- und Länderministerien und nachgeordneten Behörden auch Kommunen, Akteure der Landes- und regionalen Raumordnung, Verbände, wissenschaftliche Einrichtungen und weitere Stakeholder einbezogen werden. Darüber hinaus wurden fachliche Impulse für den Dialogprozess ausgearbeitet. In einem weiterentwickelten Flächenrechner wird dargestellt, welche Anpassungsbedarfe in Bezug auf Siedlungsentwicklung in den einzelnen Gemeinden, Kreisen und Planungsregionen bestehen, um das bundespolitische Flächensparziel zu erreichen. Die Informationsplattform des Bundes zum Flächensparen aktion-flaeche.de informiert mit Inhaltsbausteinen, aktuellen Terminen und einem Newsletter laufend über Aktivitäten in Bund, Ländern, Kommunen und Wissenschaft. In einem Empfehlungen-Papier aus dem Jahr 2022 wurden in neun Ansatzpunkten Maßnahmen beschrieben, mit denen bis zum Jahr 2030 die Erreichung des bundespolitischen Flächenziels wirksam vorangetrieben werden sollte. Diese sollten für ein konzertiertes Handeln aller relevanten Akteure sowie auch für die weitere Ausgestaltung des Bund/ Länder Dialogs leitend sein.
Graue Literatur/Bericht
Transformation regionaler Infrastrukturen für einen sozial-ökologischen Strukturwandel
(2024) Umweltbundesamt (UBA)
Angesichts der ökologischen Herausforderungen stellt sich die dringende Frage, wie mit dem Ausstieg aus der Förderung und Verstromung von Braunkohle eingeleitete Strukturwandel prozesse in den Revieren gezielt genutzt werden können, diese im Sinne einer sozial-ökologischen Transformation nachhaltig zu entwickeln. Die Auseinandersetzung mit den drei Revieren (Mitteldeutsches, Rheinisches und Lausitzer Revier) und den dort verfolgten Ansätzen des Strukturwandels zeigt die Herausforderungen für eine auf sozial-ökologische Transformation hin ausgerichtete Raumentwicklung auf. Gerade mit Blick auf den Umgang mit und die Rolle von innovativen technischen Infrastrukturen besteht weithin Unklarheit. In den Revieren wird auf regionaler Ebene bisher für keinen Sektor konkrete Infrastrukturentwicklungen und -bedarfe abgeleitet. Infrastrukturen kommen in der Regel dann in die Diskussion und die konkrete Planung, wenn in Projekten wie z. B. der Errichtung von Industrieparks deren Ver- und Entsorgung herzustellen ist und wenn der Bau einer Infrastruktur Gegenstand eines Strukturwandelförderprojekts ist (vgl. z. B. Wasserstoffinfrastruktur).
Zeitschriften-/Zeitungsartikel
Zeitschriften-/Zeitungsartikel
Zeitschriften-/Zeitungsartikel
Baugebote für den Wohnungsbau - von der Kooperation bis zur Anordnung
(2023)
Der Beitrag will Hinweise und Empfehlungen für einen weniger aufwändigen und gleichzeitig effektiveren »Einsatz« von Baugeboten zugunsten des Wohnungsbaus geben. In innerstädtischen Baulücken, Brachen und mindergenutzten Grundstücken steckt enormes ungenutztes Potenzial für den in vielen Städten und Gemeinden dringend benötigten Wohnungsbau. Einen wesentlichen Beitrag zum Heben dieses Potenzials kann ein verstärkter Einsatz des bisher wenig genutzten Baugebots leisten. Das Baugebot nach § 176 Baugesetzbuch (BauGB) ist die durch Bescheid der Gemeinde begründete Verpflichtung der Eigentümer:innen, ihre Grundstücke im beplanten oder im unbeplanten Innenbereich innerhalb einer angemessenen Frist zu bebauen oder eine vorhandene bauliche Anlage anzupassen. Neben den rechtlichen Voraussetzungen soll es in diesem Beitrag insbesondere um die strategische Einbettung des Baugebotes in die Baulandmobilisierung gehen.