Difu Repository

Das Difu Repository ist der Publikationsserver des Deutschen Instituts für Urbanistik.

Erfasst werden die bibliografischen Daten aller vom Difu herausgegebenen oder unter Mitwirkung des Difu entstandenen Publikationen, sowie Beiträge von Difu-Wissenschaftler*innen in externen Veröffentlichungen, wie Zeitschriften oder Sammelwerken. Es werden, neben den Metadaten, Volltexte zur Verfügung gestellt, wenn dies möglich ist.

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Recent Submissions

  • Graue Literatur/Bericht
    Kommunale Kooperationen für die Energiewende – Herausforderungen und Chancen
    (2026)
    Die Transformation der Energiesysteme auf erneuerbare Energien stellt Kommunen vor komplexe planerische, technische und organisatorische Aufgaben. Deren Bewältigung erfordert ein koordiniertes Zusammenwirken von Kommunen, Stadtwerken, Energieversorgungsunternehmen, Netzbetreibern, Energiegenossenschaften, Energieagenturen, Unternehmen sowie weiteren regionalen Akteuren. Die im Impulspapier „Kommunale Kooperationen für die Energiewende – Herausforderungen und Chancen“ des Arbeitskreises Kommunaler Klimaschutz (AKK) dargestellten Praxisbeispiele zeigen, dass kommunale Kooperationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten. Dies betrifft die gemeinsame Entwicklung erneuerbarer Energieerzeugung ebenso wie den Ausbau von Energieinfrastrukturen für Transport, Speicherung sowie die Verteilung und Vermarktung von Strom und Wärme. Eine besondere Bedeutung kommt regionalen und lokalen Partnerschaften zu: Energiegenossenschaften stärken die gesellschaftliche Akzeptanz und ermöglichen regionale Wertschöpfung, Stadtwerke übernehmen eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der kommunalen Wärme- und Stromwende, Klimaschutz- und Energieagenturen unterstützen Kommunen, Unternehmen und Bürger:innen durch neutrale Beratung, Beteiligungsprozesse und die Initiierung gemeinsamer Projekte.
  • Graue Literatur/Bericht
    Vom Tagging zum Analysing: Beiträge zu den SDGs im Haushalt sichtbar machen
    (2026)
    Kommunale Haushaltsressourcen an Nachhaltigkeitszielen auszurichten und damit eine wirkungsorientierte Haushalts- und Verwaltungssteuerung zu etablieren, wird in Zeiten einer historisch angespannten Finanzlage in den Verwaltungen immer schwieriger, aber angesichts zunehmend drängender sozialer und ökologischer Herausforderungen zugleich immer wichtiger. Als Teil des kommunalen Nachhaltigkeitsmanagements ist das Instrument des „Nachhaltigkeitshaushalts“ für die strategische Entscheidungsfindung und Priorisierung von Aufgaben ebenso bedeutsam wie untererforscht. Obwohl sich mehr und mehr Kommunen der Potenziale des Nachhaltigkeitshaushalts bewusst werden und entsprechende Strukturen aufbauen, geht die Einführung des Instruments kaum über die Bekanntmachung (Signaling) und die Verknüpfung von Haushaltstiteln mit Nachhaltigkeitszielen und -indikatoren (Tagging) hinaus. Es fehlt an Analyse- und Interpretationsmöglichkeiten der Daten, die im dritten Schritt nach dem Spending Review des Bundesfinanzministeriums als „Analysing“ bezeichnet wird. Ein gemeinsames Projekt des Berliner Bezirks Treptow-Köpenick, des Deutschen Instituts für Urbanistik und der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Berlin setzt genau dort an und trägt zur Beantwortung der Frage bei, welchen Beitrag der Bezirk bei der Umsetzung der SDGs haushalterisch leistet. Dabei wurden sowohl Governance-Strukturen in Form von internen und externen Leistungen des Berliner Produktkatalogs untersucht als auch verschiedene Analyse- und Darstellungsformen der (monetären) Ergebnisauswertung eruiert. Im Ergebnis liegen erstmalig Steuerungsgrundlagen an der Schnittstelle von Haushalt und Nachhaltigkeit für den Bezirk Treptow-Köpenick vor. Darüber hinaus werden die Potenziale und Herausforderungen des „Analysing“ verdeutlicht, mit denen wichtige Impulse zur Weiterentwicklung, Wirksamkeit sowie zum Transfer des Instruments geliefert werden.
  • Zeitschriften-/Zeitungsartikel
  • Zeitschriften-/Zeitungsartikel
    Leipziger Klimahaushalt
    (2025)
    Die Kommunen sehen sich zunehmend in der Verantwortung, ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Sie können ihre eigenen Emissionen reduzieren, verfügen aber auch beispielsweise bei der Beschaffung oder mit dem kommunalen Satzungsrecht über entscheidende Hebel, um klimagerechtes Handeln bei anderen Akteuren anzuregen und zu unterstützen. Dabei könnten Klimahaushalte eine entscheidende Rolle spielen.
  • Zeitschriften-/Zeitungsartikel
    Trotz leerer Kasse dem Klimawandel begegnen
    (2025)
    Wer heute auf Klimaschutz verzichtet und den Umbau von Städten, Kreisen und Gemeinden aufschiebt, mag kurzfristig den Haushalt entlasten. Die große Rechnung dafür kommt später.