Difu Repository
Das Difu Repository ist der Publikationsserver des Deutschen Instituts für Urbanistik.
Erfasst werden die bibliografischen Daten aller vom Difu herausgegebenen oder unter Mitwirkung des Difu entstandenen Publikationen, sowie Beiträge von Difu-Wissenschaftler*innen in externen Veröffentlichungen, wie Zeitschriften oder Sammelwerken. Es werden, neben den Metadaten, Volltexte zur Verfügung gestellt, wenn dies möglich ist.
Communities in DSpace
Select a community to browse its collections.
Recent Submissions
- Graue Literatur/BerichtTransformation regionaler Infrastrukturen für einen sozial-ökologischen Strukturwandel(2026)Das Vorhaben hat die Potenziale einer nachhaltigen Infrastrukturgestaltung für die Raumentwicklung in den drei Braunkohlerevieren Rheinisches, Mitteldeutsches und Lausitzer Revier untersucht. In Fallstudien hat es analysiert, welchen Beitrag eine an Nachhaltigkeitskriterien ausgerichtete Gestaltung und innovative Vernetzung der Infrastrukturen für einen sozial-ökologischen Strukturwandel leisten kann und wie dabei die Umweltperspektive im Strukturwandel gestärkt werden kann. Die Broschüre formuliert zentrale Botschaften und Empfehlungen und zeigt für die untersuchten Fallstudien Optionen einer nachhaltigen Infrastrukturgestaltung auf, um den Strukturwandel als Gelegenheitsfenster im Rahmen der sozial-ökologischen Transformation zu nutzen. Sie richtet sich an die Akteure in den Kommunen, Regionen und Ländern, die mit der Umsetzung von Infrastrukturvorhaben in den Strukturwandelregionen befasst sind.
- OtherSo beeinflusst der demografische Wandel die Arbeit von Kommunen in Deutschland(2026)Der demografische Wandel wirkt sich unmittelbar auf die Aufgaben der Kommunen aus, die in Deutschland einen Großteil der öffentlichen Daseinsvorsorge erbringen und finanzieren. Die Kommunen sind durch Pflichtaufgaben schon jetzt stark gebunden und vielerorts in Finanznot, mit steigenden Sozial- und Personalausgaben und hohem Investitionsrückstand. Auf der Ausgabenseite steigen die Kosten für Sozialleistungen und die Pflege Älterer, während Infrastrukturen umgebaut werden müssen und technische Netze bei sinkender Auslastung teurer werden. Auf der Einnahmenseite sinken bei Bevölkerungsrückgang sowohl die Steuereinnahmen als auch die Zuweisungen über die Finanzausgleichssysteme. Die Alterung der Engagierten in der Kommunalpolitik sowie der Wählerschaft kann zu einer Verschiebung der politischen Prioritäten führen.
- Graue Literatur/BerichtDas Gesamtdeutsche Fördersystem im Spiegel einer ökologisch nachhaltigen, vorausschauenden und transformativen Strukturpolitik(2026)Im Bericht wird untersucht, inwiefern Förderprogramme des Gesamtdeutschen Fördersystems (GFS) bereits eine ökologisch nachhaltige, vorausschauende und transformationsorientierte Strukturpolitik berücksichtigen. Analysiert wurden 14 Programme hinsichtlich ökologischer und sozialer Nachhaltigkeitsaspekte. Die Ergebnisse zeigen, dass entsprechende Ansätze vorhanden, jedoch oft nicht systematisch umgesetzt sind. Die Publikation richtet sich an Politik, Verwaltung und Forschung im Bereich Struktur- und Nachhaltigkeitspolitik.
- Beitrag (Sammelwerk)Transformation zur Kreislaufstadt(2026)Der Beitrag untersucht, inwiefern digitale Beteiligungsformen die Transformation kommunaler Strukturen hin zur Kreislaufstadt unterstützen können. Ausgehend von der Annahme, dass die Umsetzung der Kreislaufwirtschaft eine enge Kooperation zwischen Verwaltung, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft erfordert, wird digitale Partizipation als zentraler Hebel für strukturelle Veränderungen verstanden. Aufbauend auf etablierten Partizipationsansätzen wird gezeigt, dass digitale Verfahren durch ihre Skalierbarkeit, Reichweite und Interaktivität neue Formen inklusiver Mitgestaltung ermöglichen. Anhand von Beteiligungsplattformen, digitalen Umfragen, Gamification, Augmented und Virtual Reality sowie Natural Language Proces sing werden zentrale digitale Ansätze beschrieben, die auf unterschiedlichen Stufen der Mitbestimmung wirken. Der Beitrag betrachtet zentrale Transformationshürden für Kommunen - gesellschaftliche Ablehnung, mangelnde ressortübergreifende Zusammenarbeit, begrenzte Ressourcen und regulatorische Komplexität - und diskutiert, inwiefern digitale Partizipation insbesondere die ersten drei Herausforderungen adressieren kann. Dabei werden Potenziale wie Effizienzsteigerung, Transparenz und Inklusion ebenso hervorgehoben wie Risiken der digitalen Spaltung und unzureichender Rückkopplung. Empfohlen wird eine strategische Kombination analoger und digitaler Formate sowie die Nutzung offener und nutzerzentrierter Systeme. Digitale Partizipation wird damit nicht als Ersatz, sondern als integraler Bestandteil partizipativer Governance verstanden, die zur Demokratisierung, Akzeptanzsteigerung und Beschleunigung der Transformation zur Kreislaufstadt beitragen kann.
- Beitrag (Sammelwerk)Gemeinschaftliches Wohnen und kommunale Perspektiven in Deutschland(2026) Pätzold, Ricarda