Difu Repository
Das Difu Repository ist der Publikationsserver des Deutschen Instituts für Urbanistik.
Erfasst werden die bibliografischen Daten aller vom Difu herausgegebenen oder unter Mitwirkung des Difu entstandenen Publikationen, sowie Beiträge von Difu-Wissenschaftler*innen in externen Veröffentlichungen, wie Zeitschriften oder Sammelwerken. Es werden, neben den Metadaten, Volltexte zur Verfügung gestellt, wenn dies möglich ist.
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Recent Submissions
- Graue Literatur/BerichtPlanspiel zur BauGB-Novelle 2026(2026) Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR); Deutsches Institut für Urbanistik (Difu); vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung (vhw)Dieser Band dokumentiert die Ergebnisse eines Planspiels zur Gesetzesfolgenabschätzung im Rahmen der BauGB-Novelle 2026. Gegenstand des Planspiels war der durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) vorgelegte Entwurf des Gesetzes zur Modernisierung des Städtebau- und Raumordnungsrechts, welcher am 27.05.2026 von der Bundesregierung beschlossen wurde. Schwerpunkte der Novellierung im Baugesetzbuch (BauGB) sowie in Teilbereichen der Baunutzungsverordnung (BauNVO) sind die Themenkomplexe Beschleunigung und Vereinfachung von Bauleitplanverfahren inkl. Umweltprüfung, Resilienz von Städten und Gemeinden, Schrottimmobilien, Vorkaufsrechte, Milieuschutz sowie die planerische Einzelhandelssteuerung. Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) führte gemeinsam mit dem vhw Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung (vhw) im Auftrag des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) das Planspiel als Verwaltungsplanspiel durch. Ziel des Forschungsprojekts war die Überprüfung der vorgesehenen Neuregelungen des BauGB und der BauNVO mit Blick auf ihre Angemessenheit, Praktikabilität und Wirksamkeit, um zu einer besseren Gesetzgebung beizutragen. Die Planspielkommunen haben zu den geplanten Neuregelungen Voten mit ausführlichen Begründungen abgegeben. Damit sollen die wesentlichen Argumente für oder gegen eine Neuregelung nachvollziehbar gemacht werden. Das Planspiel bestätigt die Zielrichtung des Gesetzentwurfs und seine wesentlichen Grundzüge, insbesondere in Bezug auf Maßnahmen zur Verfahrensbeschleunigung und -vereinfachung. Zu einzelnen Regelungen – etwa zu Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung, Verfahrensfristen, zur Umweltprüfung sowie zu ausgewählten Vorschriften im Bereich Wiederherstellungssatzung, Schrottimmobilien, Vorkaufsrechte oder bei der planerischen Einzelhandelssteuerung – äußern die Kommunen jedoch Klärungsbedarf oder kritische Einwände. Hierzu werden Empfehlungen oder Verbesserungsvorschläge formuliert.
- MonographieAnkunftsquartiere stärken(2026)Die aktuelle Zuwanderungsdynamik (Flucht- und Arbeitsmigration) stellt Unterstützungssysteme, Wohnungsmärkte, Verwaltungsverfahren und vieles mehr vor erhebliche Herausforderungen. In räumlicher Sicht weiten sich die Integrationsaufgaben auf Stadtquartiere aus, die bislang weit weniger als andere Quartiere von (Neu-)Zuwanderung betroffen waren. Bislang wurden kommunale Erfahrungen zu diesen Quartieren nicht systematisch aufbereitet. Dieser Band gibt empirisch fundierte Antworten auf eine Reihe von Fragen: Wie lassen sich Ankommen und Teilhabe langfristig und systematisch unterstützen? Wie können Ankunftsquartiere als gesamtstädtisch relevante Räume sichtbar gemacht werden? Welche Unterstützung benötigen Kommunen von Bund, Ländern, Stadtspitzen, Wohnungswirtschaft und weiteren Akteuren? Und wie können erfolgreiche Ansätze so weiterentwickelt werden, dass sie über einzelne Projekte hinaus wirksam bleiben? Der Sammelband bündelt theoretisch-konzeptionelle Überlegungen sowie Berichte aus der kommunalen Praxis. Den Hintergrund bilden Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem dreijährigen Forschungs-Praxis-Projekt „Teilhabe in ‚neuen‘ Ankunftsquartieren stärken“. In der Gesamtschau zeigt sich: Ankunftsquartiere sind weder bloße Durchgangsstationen noch ausschließlich benachteiligte Quartiere. Vielmehr sind sie Schlüsselräume kommunaler Integrations- und Stadtentwicklungspolitik, in denen Ankommen und Teilhabe ausgehandelt und ermöglicht werden können.
- Beitrag (Sammelwerk)Grün, blau, grau - mehr Lebensqualität in Kommunen(2025)In Städten wirkt sich der Klimawandel wegen der dichten Bebauung und der hohen Versiegelung besonders stark aus. Deswegen ist Klimaanpassung hier auch besonders dringend. Zu den bewährten Maßnahmen gehören die Schwammstadt, Hitzeaktionspläne und Überflutungsprävention.
- Beitrag (Sammelwerk)Urbane Straßenräume neu denken!(2026)Im öffentlichen Raum verdichten sich die verschiedenen Trends und Transformationen der heutigen Stadtentwicklung: Klimaschutz und Klimaanpassung, Mobilitäts- und Energiewende, die dreifache Innenentwicklung, Schwammstadt sowie die diversen Aktivitäten für eine saubere, kühle, lärmreduzierte, (umwelt)gerechte, resiliente und sichere Kommune. Die jetzige Verteilung des öffentlichen Raums auf die einzelnen Funktionen bzw. Nutzer*innen entspricht nicht den Anforderungen einer integrierten, klimaresilienten und zukunftsfähigen Stadtentwicklung. Sehr unterschiedliche und zum Teil divergierende Interessen und Ansprüche treffen hier aufeinander – die der bisherigen und die der neuen Nutzer*innen und Funktionen. Der multifunktionalen Ausrichtung des Straßenraums, der Disziplinen übergreifenden Zusammenarbeit in den Kommunen und der Einbeziehung aller relevanten Akteure kommen deshalb bei der Transformation urbaner Straßenräume eine zentrale Rolle zu.
- Zeitschriften-/ZeitungsartikelNovel urban water systems in Germany: governance structures to encourage transformation(2018)Novel technologies and concepts for urban water systems regarding the supply of different types of water, the separation of wastewater streams and the use of wastewater as a resource already exist, but for the most part have only been implemented in Germany in pilot projects. Limitations in the ability of governance structures to adapt might be one reason for the stagnation in their implementation. This hypothesis was investigated by means of literature analysis, expert interviews and stakeholder workshops. Obstacles to innovation were identified along with activities and measures that encourage implementation. In particular, institutional barriers and the difficulties institutions have in adapting represented key constraints. Thus routes to institutional innovation and new institutional arrangements among key players were identified and optimised. All in all, specific measures leading to cooperative management have the potential to support the necessary restructuring of institutional arrangements and pave the way for transformation.