Difu Repository

Das Difu Repository ist der Publikationsserver des Deutschen Instituts für Urbanistik.

Erfasst werden die bibliografischen Daten aller vom Difu herausgegebenen oder unter Mitwirkung des Difu entstandenen Publikationen, sowie Beiträge von Difu-Wissenschaftler*innen in externen Veröffentlichungen, wie Zeitschriften oder Sammelwerken. Es werden, neben den Metadaten, Volltexte zur Verfügung gestellt, wenn dies möglich ist.

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Recent Submissions

  • Graue Literatur/Bericht
    ÖPNV-Finanzierung langfristig sicherstellen – wer zahlt?
    (2026)
    Der ÖPNV ist ein wichtiger Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Viele Kommunen sind jedoch mittlerweile mit der Finanzierung des Bus-, Straßenbahn- und U-Bahn-Verkehrs überfordert – teils müssen sogar Angebote eingeschränkt werden. Die Diskussion zur langfristigen ÖPNV-Finanzierung führte bisher zu keinen tragfähigen Lösungen. Dieses Difu Policy Paper greift das hochaktuelle Thema auf und benennt Potenziale, die es zu nutzen gilt: Zum einen sollte die Verantwortung der Kommunen gestärkt werden. Etwa sollten sie künftig auch die Möglichkeit haben, lokal mehr Mittel für den ÖPNV zu generieren – zum Beispiel mittels Finanzierung durch Dritte (sogenannte Drittnutzendenfinanzierung). Damit würden Bus- und Bahnangebote nicht nur durch Ticketkäufe der Fahrgäste und durch die öffentliche Hand, sondern zusätzlich durch Dritte (über eine kommunale Mobilitätsabgabe) finanziert. Zum anderen ist ein stärkeres finanzielles Engagement von Bund und Ländern unverzichtbar: Bereits jetzt stützen beide Ebenen den kommunalen ÖPNV – etwa durch Mittel aus dem Regionalisierungsgesetz, landeseigene Zuschüsse und Förderprogramme. Für den Fortbestand und den Ausbau eines funktionierenden ÖPNV reicht dies jedoch nicht aus. Um den ÖPNV bundesweit verlässlich und attraktiver zu machen, müssen Landeszuschüsse erhöht und landes- sowie bundesweite Bedienstandards systematisch genutzt werden.
  • Graue Literatur/Bericht
    Wege in die Wohnungsversorgung von Geflüchteten
    (2026)
    Wohnen ist ein Grundbedürfnis und die existenzielle Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben. Damit bildet es die Basis für die Integration auch neu zugewanderter Menschen. Wohnen nach der Flucht ist allerdings – wenn es gelingen und Integration fördern soll – kein Selbstläufer. Die Situation in den Kommunen stellt sich je nach Größe und Wohnungsmarktlage unterschiedlich dar, vor allem in Städten und Gemeinden mit einem angespannten Wohnungsmarkt gibt es einen hohen Handlungsdruck. Im Rahmen eines Forschungsvorhabens, das das Difu – gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration – bearbeitete, sollten Konzepte, Modelle und Umsetzungswege aufgezeigt und bekannt gemacht werden, die Städte und Gemeinden gemeinsam mit Akteur:innen der Wohnungswirtschaft und der Zivilgesellschaft entwickelt und umgesetzt haben. Es zeigt sich, dass es ein breites Portfolio kommunaler Initiativen und Projekte zur Versorgung mit Wohnraum mit unterschiedlichen Handlungsschwerpunkten gibt. Sie alle liefern für andere Kommunen Impulse und Ideen für die Wohnungsversorgung geflüchteter Menschen. Thematisiert wird auch, wie Bund und Länder die Kommunen im föderalen Zusammenspiel unterstützen können.
  • Graue Literatur/Bericht
    Klimagerechtes Management kompakter Siedlungs- und Infrastrukturflächen
    (2022)
    Städte und Gemeinden sollen einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und der Klimaschutzziele leisten. Ebenso kommt ihnen die Aufgabe zu, die Auswirkungen des Klimawandels in ihren Gemeindegebieten abzuschätzen und geeignete Anpassungsmaßnahmen umzusetzen. Zugleich sind sie gehalten, einen Beitrag zur Reduzierung der Flächeninanspruchnahme zu leisten. Für zentrale Akteuren insbesondere der kommunalen Planungsebene fasst die Fachbroschüre wesentliche Forschungsergebnisse des Vorhabens zusammen. Praktikable planerische Handlungsansätze und Lösungsvorschläge für siedlungs- und flächenbezogene Gestaltungsmöglichkeiten im Sinne einer nachhaltigen und klimagerechten Siedlungsentwicklung werden aufgezeigt.
  • Graue Literatur/Bericht
    Kommunen investieren in Biodiversität vor Ort, doch Finanzmittel und Flächen sind knapp
    (2025)
    Die anhaltende Zerstörung der Natur und ihrer biologischen Vielfalt ist ein globales Problem – und gleichzeitig ein lokales. In Deutschland sind die Kommunen wichtige Akteure in der Biodiversitätskrise und engagieren sich für den Erhalt der Vielfalt, wie eine aktuelle Sonderbefragung im Rahmen des KfW-Kommunalpanels zeigt. So verzeichnen 81 % der antwortenden Kommunen Ausgaben für ökologisches Grünflächenmanagement, 58 % für Gewässerrenaturierung, 56 % für natürlichen Hochwasserschutz, 52 % für ökologischen Waldumbau und 38 % für Gebäudebegrünung.