Difu Repository

Das Difu Repository ist der Publikationsserver des Deutschen Instituts für Urbanistik.

Erfasst werden die bibliografischen Daten aller vom Difu herausgegebenen oder unter Mitwirkung des Difu entstandenen Publikationen, sowie Beiträge von Difu-Wissenschaftler*innen in externen Veröffentlichungen, wie Zeitschriften oder Sammelwerken. Es werden, neben den Metadaten, Volltexte zur Verfügung gestellt, wenn dies möglich ist.

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Recent Submissions

  • Graue Literatur/Bericht
    Wege in die Wohnungsversorgung von Geflüchteten
    (2026)
    Wohnen ist ein Grundbedürfnis und die existenzielle Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben. Damit bildet es die Basis für die Integration auch neu zugewanderter Menschen. Wohnen nach der Flucht ist allerdings – wenn es gelingen und Integration fördern soll – kein Selbstläufer. Die Situation in den Kommunen stellt sich je nach Größe und Wohnungsmarktlage unterschiedlich dar, vor allem in Städten und Gemeinden mit einem angespannten Wohnungsmarkt gibt es einen hohen Handlungsdruck. Im Rahmen eines Forschungsvorhabens, das das Difu – gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration – bearbeitete, sollten Konzepte, Modelle und Umsetzungswege aufgezeigt und bekannt gemacht werden, die Städte und Gemeinden gemeinsam mit Akteur:innen der Wohnungswirtschaft und der Zivilgesellschaft entwickelt und umgesetzt haben. Es zeigt sich, dass es ein breites Portfolio kommunaler Initiativen und Projekte zur Versorgung mit Wohnraum mit unterschiedlichen Handlungsschwerpunkten gibt. Sie alle liefern für andere Kommunen Impulse und Ideen für die Wohnungsversorgung geflüchteter Menschen. Thematisiert wird auch, wie Bund und Länder die Kommunen im föderalen Zusammenspiel unterstützen können.
  • Graue Literatur/Bericht
    Klimagerechtes Management kompakter Siedlungs- und Infrastrukturflächen
    (2022)
    Städte und Gemeinden sollen einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und der Klimaschutzziele leisten. Ebenso kommt ihnen die Aufgabe zu, die Auswirkungen des Klimawandels in ihren Gemeindegebieten abzuschätzen und geeignete Anpassungsmaßnahmen umzusetzen. Zugleich sind sie gehalten, einen Beitrag zur Reduzierung der Flächeninanspruchnahme zu leisten. Für zentrale Akteuren insbesondere der kommunalen Planungsebene fasst die Fachbroschüre wesentliche Forschungsergebnisse des Vorhabens zusammen. Praktikable planerische Handlungsansätze und Lösungsvorschläge für siedlungs- und flächenbezogene Gestaltungsmöglichkeiten im Sinne einer nachhaltigen und klimagerechten Siedlungsentwicklung werden aufgezeigt.
  • Graue Literatur/Bericht
    Kommunen investieren in Biodiversität vor Ort, doch Finanzmittel und Flächen sind knapp
    (2025)
    Die anhaltende Zerstörung der Natur und ihrer biologischen Vielfalt ist ein globales Problem – und gleichzeitig ein lokales. In Deutschland sind die Kommunen wichtige Akteure in der Biodiversitätskrise und engagieren sich für den Erhalt der Vielfalt, wie eine aktuelle Sonderbefragung im Rahmen des KfW-Kommunalpanels zeigt. So verzeichnen 81 % der antwortenden Kommunen Ausgaben für ökologisches Grünflächenmanagement, 58 % für Gewässerrenaturierung, 56 % für natürlichen Hochwasserschutz, 52 % für ökologischen Waldumbau und 38 % für Gebäudebegrünung.
  • Graue Literatur/Bericht
    Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement
    (2025) Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)
    Nachhaltige Entwicklung hat sich seit der Verabschiedung der Agenda 2030 im September 2015 zu einem zentralen politischen und administrativen Orientierungsrahmen entwickelt. Kommunen nehmen hierbei eine Schlüsselrolle ein, da sie als unmittelbare Handlungsebene für die öffentliche Daseinsvorsorge und Infrastrukturpolitik fungieren. Dennoch fehlt bislang ein umfassendes und belastbares Bild über die Breite und Tiefe des kommunalen Nachhaltigkeitsengagements in Deutschland, d.h. wie viele und welche Kommunen in Deutschland ein aktives Nachhaltigkeitsmanagement betreiben, welche Instrumente sie einsetzen und welche Themen adressiert werden u.a.m. Traditionell stützt sich die Empirie auf Proxy-Indikatoren, wie etwa die Unterzeichnung von Nachhaltigkeitsresolutionen oder Zertifizierungen. Letztlich ist die Methode jedoch unzureichend, da sie keinen Einblick in konkrete Umsetzungspraktiken erlaubt. Vor diesem Hintergrund stellt die vorliegende Webscraping-Studie einen hoch innovativen methodischen Ansatz dar, um systematisch Daten über das Nachhaltigkeitsmanagement der rund 11.000 deutschen Kommunen zu generieren und zu analysieren.