Difu Repository

Das Difu Repository ist der Publikationsserver des Deutschen Instituts für Urbanistik.

Erfasst werden die bibliografischen Daten aller vom Difu herausgegebenen oder unter Mitwirkung des Difu entstandenen Publikationen, sowie Beiträge von Difu-Wissenschaftler*innen in externen Veröffentlichungen, wie Zeitschriften oder Sammelwerken. Es werden, neben den Metadaten, Volltexte zur Verfügung gestellt, wenn dies möglich ist.

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Recent Submissions

  • Graue Literatur/Bericht
    Soziale Arbeit in der Schule (Schulsozialarbeit) – Konzeptionelle Grundbedingungen
    (1997)
    Einer der schwierigen Grenzbereiche zwischen Jugendhilfe und anderen Professionen ist die Schulsozialarbeit. Sie wird im Westen Deutschlands schon seit langem diskutiert, wie die Erhebung des deutschen Jugendinstituts aus dem Jahre 1975 belegt, und im Osten Deutschlands hat sie eine lange Tradition. Im Westen wurde sie in der Vergangenheit allerdings nur für bestimmte Schulformen, insbesondere berufsbildende Schulen, praktiziert. Seit den 90er Jahren hat sie aber bundesweit und für alle Schulformen bis zur Sekundarstufe I eine steigende Bedeutung gewonnen. Denn die Probleme junger Menschen in der Schule und beim Übergang von der Schule in das Berufsleben haben angesichts der gesellschaftlichen Verwerfungen dramatisch zugenommen. Diese Entwicklung war für den Verein für Kommunalwissenschaften e.V. Anlass, zur Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule eine Fachtagung durchzuführen und in der Folge eine Gruppe von Fachleuten beider Bereiche zu einem Workshop einzuladen. Ziel des Workshops war es, die Voraussetzungen und Möglichkeiten einer besseren Zusammenarbeit von Schule und Jugendhilfe zu erörtern und in einem gemeinsamen Papier darzustellen.
  • Konferenzband/-beitrag
    Die Verantwortung der Jugendhilfe für den Schutz der Kinder vor sexueller Gewalt: Was muss Jugendhilfe leisten, wie kann sie helfen? Mit wem soll sie wie kooperieren?
    (1999)
    Die in diesen Thesen formulierten Leitlinien und Qualitätsstandards sind durch die Auseinandersetzung mit bereits bestehenden und in der Praxis verschiedener Städte und Kreise der BRD angewendeten Konzeptionen und Richtlinien enstanden. Sie sind für die verschiedenen Bereiche und Kooperationspartner für und von Jugendhilfe bei sexueller Gewalt gegen Kinder als Handlungsanleitung mit empfehlendem Charakter zu verstehen, mittels derer den Betroffenen koordinierte fachliche Hilfe zuteil werden und die den Fachkräften der Jugendhilfe ein strukturelles Vorgehen ermöglichen soll. Da vielfach die persönliche und fachliche Auseinandersetzung mit sexueller Gewalt gegen Kinder in der Praxis erst unter massivem Handlungs- und Entscheidungsdruck beginnt, wurde im Workshop insbesondere auch die Frage, wie eine hinreichende Qualifikation der der einzelnen Fachkräfte in der Jugendhilfe gesichert werden kann, diskutiert.
  • Beitrag (Sammelwerk)
    Auf dem Weg zur Flächenkreislaufwirtschaft: Ergebnisse eines Bund-Länder-Dialogs
    (2025)
    In einem Dialogprozess zwischen Bund, Ländern und weiteren Stakeholdern aus Kommunen, Regionalplanung, Wissenschaft und Verbänden wurden im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) im Zeitraum 2019 bis 2024 Handlungsoptionen für ein Erreichen der flächenpolitischen Ziele der Bundesregierung für die Jahre 2030 und 2050 ausgelotet. Dies erfolgte in erster Linie mit einer Reihe von Dialogveranstaltungen. Darüber hinaus wurden der Flächenrechner des UBA weiterentwickelt und die Informationsplattform des Bundes für das Flächensparen www.aktion-flaeche.de betrieben. Die Ergebnisse des Bund-Länder-Dialogs flossen in ein Papier mit Maßnahmenvorschlägen ein, die Bund, Ländern, Regionen und Kommunen mögliche Vorgehensweisen sowie Instrumente der Planung, Information und Kommunikation sowie geeignete finanzielle Anreize aufzeigen.
  • Beitrag (Sammelwerk)
    ‘Endlich wieder zum Kaffeeklatsch in die Stadt‘
    (2025)
    On-Demand-Verkehre (ODV) können regional soziale Teilhabe und Gesundheit stärken, indem sie es ihren Fahrgästen ermöglichen, Ziele wie soziale Kontakte, ihren Arbeitsplatz oder Orte der Nahversorgung zu erreichen, die sich theoriebasiert auf (empfundene) Gesundheit auswirken. Auch können sie die Erreichbarkeit von medizinischer Versorgung sicherstellen. Diese Annahmen wurden für das Fallbeispiel des On-Demand-Verkehrs ‚sprinti‘ in der Region Hannover untersucht. Als Datengrundlage fungierte eine Befragung von ‚sprinti‘-Nutzenden im 2. Quartal 2025 (n = 933), die deskriptiv-explorativ ausgewertet wurde. Dabei zeichnet sich ab, dass der ‚sprinti‘ für 60 % der Befragten (eher) wichtig ist, um stets Familie und Freunde sehen zu können. Auch ermöglicht das Angebot jeweils mindestens 40 % der Befragten, immer den eigenen Arbeitsplatz erreichen, Arzttermine wahrnehmen und sich wie gewünscht mit Arzneimitteln versorgen zu können. Zudem legt die Betrachtung der induzierten ODV-Fahrten nah, dass der ‚sprinti‘ teilhabe- und gesundheitsrelevant wirkt. In nächsten Schritten empfiehlt es sich, diese Ergebnisse vertieft statistisch zu prüfen. Zugleich ist es in der Praxis zielführend, die Mehrwerte von ODV bezüglich sozialer Teilhabe und Gesundheit für Entscheidungstragende verstärkt sichtbar zu machen, um die Potenziale des ODV bestmöglich zu nutzen.
  • Beitrag (Sammelwerk)
    Sozialwissenschaftliche Mobilitätsforschung als interdisziplinäres Forschungsfeld
    (2025)
    Der Artikel umreißt anhand ausgewählter Fragestellungen die Konturen der sozialwissenschaftlichen Mobilitätsforschung als interdisziplinäres Forschungsfeld und zeigt dabei auf, wie sich die sozialwissenschaftliche Perspektive von planerischen, technischen und ökonomischen Ansätzen unterscheidet. Zugleich werden interdisziplinäre Schnittstellen zwischen den verschiedenen sozialwissenschaftlichen Disziplinen und zu den Planungs- und Technikwissenschaften aufgezeigt. Abschließend gibt der Artikel einen Ausblick auf zukünftige zentrale Forschungsfragen.