Difu Repository
Das Difu Repository ist der Publikationsserver des Deutschen Instituts für Urbanistik.
Erfasst werden die bibliografischen Daten aller vom Difu herausgegebenen oder unter Mitwirkung des Difu entstandenen Publikationen, sowie Beiträge von Difu-Wissenschaftler*innen in externen Veröffentlichungen, wie Zeitschriften oder Sammelwerken. Es werden, neben den Metadaten, Volltexte zur Verfügung gestellt, wenn dies möglich ist.
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Recent Submissions
- Graue Literatur/BerichtDatengrundlagen für die regionale und kommunale Klimaanpassung(2026) Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)In dem Difu-Impulse-Band werden die Ergebnisse der zweiten Projektphase von ISAP (Integrative stadt-regionale Anpassungsstrategien in einer polyzentrischen Wachstumsregion) vorgestellt und für die Nutzung und Weiterentwicklung digitaler Klimainformationsdienste aufbereitet. Das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen der Fördermaßnahme RegIKlim geförderte Projekt untersucht am Beispiel der Region Stuttgart, wie neue Informations- und Analyseinstrumente für die räumliche Planung die Entwicklung von Klimaanpassungsstrategien und die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen unterstützen können. Für Kommunen ohne eigene verlässliche Klimadaten und Analyseinstrumente können Klimainformationssysteme eine wichtige Lücke schließen. Das zentrale Produkt des Projekts ist der Digitale Klimaatlas der Region Stuttgart. Er ist seit Juli 2025 frei zugänglich und verbindet Klimainformationen und Risikoanalysen mit planungsbezogenen Handlungshinweisen für die Kommunen der Region.
- Graue Literatur/BerichtSozialraumorientierter Umbau der Hilfen zur Erziehung: Positive Effekte, Risiken + Nebenwirkungen / Band II(2007)Viele bundesdeutsche Kommunen haben sich auf den Weg gemacht, die Erziehungshilfen sozialräumlich umzubauen. Die Erfahrung zeigt, dass immer wieder neue Herausforderungen auftauchen und von den Mitarbeitern und leitenden Fachkräften in der öffentlichen und freien Jugendhilfe gemeistert werden müssen. Anliegen dieser Fachtagung war es deshalb, einen bundesweiten Erfahrungsaustausch mit allen Interessierten zu initiieren, die sich auf einen HzE-Reformprozess einlassen wollen, sich bereits im Prozess befinden oder diesen in ihrer Kommune schon längere Zeit verfolgen. Bundesweit existieren mittlerweile ganz unterschiedliche Erfahrungen und Herangehensweisen an einen solchen Reformprozess. Diese Bandbreite wurde auf der Tagung vorgestellt und darüber diskutiert, welche Wege einzelne Städte und Landkreise gegangen sind. Ziel der Tagung war es, konkrete Anregungen aus der Praxis für die Praxis zu vermitteln. Das Jugendamt Stuttgart und dessen HzE-Träger befinden sich seit 1997 in diesem Prozess des sozialraumorientierten Umbaus der Hilfen zur Erziehung. Sie haben als Kooperationspartner dieser Tagung ihre im Umbauprozess gesammelten Erfahrungen in besonderer Weise in die Diskussion eingebracht.
- Graue Literatur/BerichtSoziale Arbeit in der Schule (Schulsozialarbeit) – Konzeptionelle Grundbedingungen(1997)Einer der schwierigen Grenzbereiche zwischen Jugendhilfe und anderen Professionen ist die Schulsozialarbeit. Sie wird im Westen Deutschlands schon seit langem diskutiert, wie die Erhebung des deutschen Jugendinstituts aus dem Jahre 1975 belegt, und im Osten Deutschlands hat sie eine lange Tradition. Im Westen wurde sie in der Vergangenheit allerdings nur für bestimmte Schulformen, insbesondere berufsbildende Schulen, praktiziert. Seit den 90er Jahren hat sie aber bundesweit und für alle Schulformen bis zur Sekundarstufe I eine steigende Bedeutung gewonnen. Denn die Probleme junger Menschen in der Schule und beim Übergang von der Schule in das Berufsleben haben angesichts der gesellschaftlichen Verwerfungen dramatisch zugenommen. Diese Entwicklung war für den Verein für Kommunalwissenschaften e.V. Anlass, zur Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule eine Fachtagung durchzuführen und in der Folge eine Gruppe von Fachleuten beider Bereiche zu einem Workshop einzuladen. Ziel des Workshops war es, die Voraussetzungen und Möglichkeiten einer besseren Zusammenarbeit von Schule und Jugendhilfe zu erörtern und in einem gemeinsamen Papier darzustellen.
- Konferenzband/-beitragDie Verantwortung der Jugendhilfe für den Schutz der Kinder vor sexueller Gewalt: Was muss Jugendhilfe leisten, wie kann sie helfen? Mit wem soll sie wie kooperieren?(1999)Die in diesen Thesen formulierten Leitlinien und Qualitätsstandards sind durch die Auseinandersetzung mit bereits bestehenden und in der Praxis verschiedener Städte und Kreise der BRD angewendeten Konzeptionen und Richtlinien enstanden. Sie sind für die verschiedenen Bereiche und Kooperationspartner für und von Jugendhilfe bei sexueller Gewalt gegen Kinder als Handlungsanleitung mit empfehlendem Charakter zu verstehen, mittels derer den Betroffenen koordinierte fachliche Hilfe zuteil werden und die den Fachkräften der Jugendhilfe ein strukturelles Vorgehen ermöglichen soll. Da vielfach die persönliche und fachliche Auseinandersetzung mit sexueller Gewalt gegen Kinder in der Praxis erst unter massivem Handlungs- und Entscheidungsdruck beginnt, wurde im Workshop insbesondere auch die Frage, wie eine hinreichende Qualifikation der der einzelnen Fachkräfte in der Jugendhilfe gesichert werden kann, diskutiert.
- Beitrag (Sammelwerk)Auf dem Weg zur Flächenkreislaufwirtschaft: Ergebnisse eines Bund-Länder-Dialogs(2025)In einem Dialogprozess zwischen Bund, Ländern und weiteren Stakeholdern aus Kommunen, Regionalplanung, Wissenschaft und Verbänden wurden im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) im Zeitraum 2019 bis 2024 Handlungsoptionen für ein Erreichen der flächenpolitischen Ziele der Bundesregierung für die Jahre 2030 und 2050 ausgelotet. Dies erfolgte in erster Linie mit einer Reihe von Dialogveranstaltungen. Darüber hinaus wurden der Flächenrechner des UBA weiterentwickelt und die Informationsplattform des Bundes für das Flächensparen www.aktion-flaeche.de betrieben. Die Ergebnisse des Bund-Länder-Dialogs flossen in ein Papier mit Maßnahmenvorschlägen ein, die Bund, Ländern, Regionen und Kommunen mögliche Vorgehensweisen sowie Instrumente der Planung, Information und Kommunikation sowie geeignete finanzielle Anreize aufzeigen.