Difu Repository

Das Difu Repository ist der Publikationsserver des Deutschen Instituts für Urbanistik.

Erfasst werden die bibliografischen Daten aller vom Difu herausgegebenen oder unter Mitwirkung des Difu entstandenen Publikationen, sowie Beiträge von Difu-Wissenschaftler*innen in externen Veröffentlichungen, wie Zeitschriften oder Sammelwerken. Es werden, neben den Metadaten, Volltexte zur Verfügung gestellt, wenn dies möglich ist.

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Recent Submissions

  • Beitrag (Sammelwerk)
    Auf dem Weg zur Flächenkreislaufwirtschaft: Ergebnisse eines Bund-Länder-Dialogs
    (2025)
    In einem Dialogprozess zwischen Bund, Ländern und weiteren Stakeholdern aus Kommunen, Regionalplanung, Wissenschaft und Verbänden wurden im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) im Zeitraum 2019 bis 2024 Handlungsoptionen für ein Erreichen der flächenpolitischen Ziele der Bundesregierung für die Jahre 2030 und 2050 ausgelotet. Dies erfolgte in erster Linie mit einer Reihe von Dialogveranstaltungen. Darüber hinaus wurden der Flächenrechner des UBA weiterentwickelt und die Informationsplattform des Bundes für das Flächensparen www.aktion-flaeche.de betrieben. Die Ergebnisse des Bund-Länder-Dialogs flossen in ein Papier mit Maßnahmenvorschlägen ein, die Bund, Ländern, Regionen und Kommunen mögliche Vorgehensweisen sowie Instrumente der Planung, Information und Kommunikation sowie geeignete finanzielle Anreize aufzeigen.
  • Beitrag (Sammelwerk)
    ‘Endlich wieder zum Kaffeeklatsch in die Stadt‘
    (2025)
    On-Demand-Verkehre (ODV) können regional soziale Teilhabe und Gesundheit stärken, indem sie es ihren Fahrgästen ermöglichen, Ziele wie soziale Kontakte, ihren Arbeitsplatz oder Orte der Nahversorgung zu erreichen, die sich theoriebasiert auf (empfundene) Gesundheit auswirken. Auch können sie die Erreichbarkeit von medizinischer Versorgung sicherstellen. Diese Annahmen wurden für das Fallbeispiel des On-Demand-Verkehrs ‚sprinti‘ in der Region Hannover untersucht. Als Datengrundlage fungierte eine Befragung von ‚sprinti‘-Nutzenden im 2. Quartal 2025 (n = 933), die deskriptiv-explorativ ausgewertet wurde. Dabei zeichnet sich ab, dass der ‚sprinti‘ für 60 % der Befragten (eher) wichtig ist, um stets Familie und Freunde sehen zu können. Auch ermöglicht das Angebot jeweils mindestens 40 % der Befragten, immer den eigenen Arbeitsplatz erreichen, Arzttermine wahrnehmen und sich wie gewünscht mit Arzneimitteln versorgen zu können. Zudem legt die Betrachtung der induzierten ODV-Fahrten nah, dass der ‚sprinti‘ teilhabe- und gesundheitsrelevant wirkt. In nächsten Schritten empfiehlt es sich, diese Ergebnisse vertieft statistisch zu prüfen. Zugleich ist es in der Praxis zielführend, die Mehrwerte von ODV bezüglich sozialer Teilhabe und Gesundheit für Entscheidungstragende verstärkt sichtbar zu machen, um die Potenziale des ODV bestmöglich zu nutzen.
  • Beitrag (Sammelwerk)
    Sozialwissenschaftliche Mobilitätsforschung als interdisziplinäres Forschungsfeld
    (2025)
    Der Artikel umreißt anhand ausgewählter Fragestellungen die Konturen der sozialwissenschaftlichen Mobilitätsforschung als interdisziplinäres Forschungsfeld und zeigt dabei auf, wie sich die sozialwissenschaftliche Perspektive von planerischen, technischen und ökonomischen Ansätzen unterscheidet. Zugleich werden interdisziplinäre Schnittstellen zwischen den verschiedenen sozialwissenschaftlichen Disziplinen und zu den Planungs- und Technikwissenschaften aufgezeigt. Abschließend gibt der Artikel einen Ausblick auf zukünftige zentrale Forschungsfragen.
  • Beitrag (Sammelwerk)
    Einleitung: Verkehr als gesellschaftspolitische Herausforderung
    (2025)
    Lange stand das Automobil für soziale Integration durch Motorisierung und Zugang zu materiellem und kulturellem Kapital. Dafür wurden dem Auto besondere Privilegien eingeräumt und die Verkehrsinfrastruktur systematisch und flächendeckend autogerecht ausgerichtet. Dies wird aber spätestens zum Problem, wenn das Paradigma der unbegrenzten Raumüberwindung an seine ökologischen und funktionalen Grenzen stößt. Die entscheidenden Fragen lauten: Kann eine moderne hocharbeitsteilige Gesellschaft auch mit weniger physischer Beweglichkeit auskommen oder wie kann eine gesellschaftspolitische Perspektive jenseits einer uneingeschränkten räumlichen Mobilität aussehen? Die Corona-Pandemie mit ihren Lockdown-Phasen hat unter anderem auch gezeigt: eine in ihren Mobilitätsoptionen stark eingeschränkte Gesellschaft vergrößert die soziale Ungleichheit und verstärkt tradierte Rollenbilder. Bisher galt eine Korrelation zwischen Wohlstandsniveau und räumlich-physikalischen Verkehr. Es ist eine empirisch offene Frage, ob sich mit höheren Anteilen digitaler Mobilität und einer zumindest partiellen Substitution physisch-räumlicher durch digitale Mobilität dieser Zusammenhang tatsächlich auflöst. Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass die Ermöglichungsfunktionen des Automobils gelitten haben und teilweise gar nicht mehr bestehen bzw. von digitalen Optionen zunehmend abgelöst werden. Es könnte also sein, dass sich zumindest Teile der Gesellschaft von den angebotenen Verkehrsmitteln bereits emanzipiert haben. Das Verkehrskleid scheint insgesamt der modernen Gesellschaft nicht mehr recht zu passen.
  • Zeitschriften-/Zeitungsartikel
    Anreize für eine kommunale MobiIitätswende
    (2026)
    Für die Mobilitätswende braucht es gute Angebote, Infrastruktur und Regulierung. Da Mobilität jedoch stark von Routinen geprägt ist, reichen sie allein oftmals nicht aus, um nachhaltige Mobilität auch im Alltag zu verankern. Anreize irritieren Routinen und machen so nachhaltige Mobilität erfahrbar.