Auflistung nach Schlagwort "Energiebedarf"
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Graue Literatur/Bericht Kurzgutachten Kommunale Wärmeplanung.(2022) Umweltbundesamt (UBA)Auf dem Weg zur treibhausgasneutralen Wärmeversorgung des Gebäudebestands bestehen vielfältige Planungsbedarfe auf kommunaler Ebene. Strategien zur Reduzierung des Endenergiebedarfs der Gebäude und zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung durch Einbindung erneuerbarer Energien und unvermeidbarer Abwärme sind in Einklang zu bringen. Dafür ist eine räumliche Abstimmung für die Erschließung von erneuerbaren Wärmequellen, der damit verbundenen Infrastrukturen und Wärmesenken erforderlich. Darüber hinaus muss in diesen Prozess die strategische Entwicklung von dezentralen und netzgebundenen Versorgungssystemen sowie von Strom-, Wärme- und Gasnetzen eingeschlossen werden. Wie in einigen Nachbarländern schon teils seit Jahrzehnten praktiziert, rückt die kommunale Wärmeplanung daher nun auch in Deutschland in den Mittelpunkt der wissenschaftlichen und praktischen Debatte. In einigen Bundesländern ist die Wärmeplanung für Kommunen bereits verpflichtend und wird somit zum Teil der kommunalen Daseinsvorsorge. Sie dient der Erschließung bestehender Potenziale in einer Kommune und der Koordination von Investitionsentscheidungen mit Blick auf die treibhausgasneutrale Wärmeversorgung des Gebäudebestands. Ziel dieser Studie ist es, den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Debatte zur kommunalen Wärmeplanung aufzubereiten sowie einen Beitrag zu einem gemeinsamen Begriffsverständnis zu leisten. Davon ausgehend werden eine Einordnung der Möglichkeiten und Grenzen des Instruments vorgenommen sowie Weiterentwicklungs- und Forschungsbedarfe abgeleitet. Um dahin zu gelangen, werden potenzielle Aufgaben der kommunalen Wärmeplanung und ein Referenzmodell der kommunalen Wärmeplanung in vier Schritten vorgestellt. Zudem werden Einsatzbedingungen, Umsetzungshemmnisse und Lösungsansätze auf kommunaler Ebene reflektiert. Das Gutachten basiert auf der Auswertung von zehn Forschungs- bzw. pilothaften Praxisvorhaben und einem Expert*innenworkshop.Zeitschriften-/Zeitungsartikel Nicht ohne die Kommunen!(2015)Der Klimaschutz und die Bewältigung des Klimawandels gehören aktuell und künftig zu den größten Herausforderungen der Kommunen. Der Bericht des Weltklimarates hat 2014 noch einmal verdeutlicht, dass höchster Handlungsbedarf besteht. Die Bundesrepublik Deutschland hat sich daher ehrgeizige und langfristige Klimaschutzziele gesetzt: Die Treibhausgasemissionen hierzulande sollen bis 2050 um mindestens 80 bis 95 Prozent gegenüber 1990 sinken. Dabei fällt den Kommunen eine besondere Rolle zu: Hier wird einerseits ein großer Teil der klimarelevanten Emissionen erzeugt. Andererseits haben sie große Potenziale in Bezug auf Energieeinsparung, Energieeffizienz und - insbesondere im ländlichen Raum - die Produktion erneuerbarer Energien.