Auflistung nach Schlagwort "Nachfrageentwicklung"
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Graue Literatur/Bericht Finanzierung neu denken. Kommunale Daseinsvorsorge unter dem Einfluss von Haushaltsengpässen und demografischem Wandel. Das Beispiel der neuen Bundesländer.(2011) Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)Die demografischen Veränderungen betreffen insbesondere den Bereich der technischen und sozialen Infrastruktur, ihre Bereitstellung und Finanzierung. Im Infrastrukturbereich bedeuten zurückgehende Nutzerzahlen einen geringeren Bedarf. Damit verbunden sind höhere Kosten für die verbleibenden Nutzer (Kostenremanenz). Städte und Gemeinden stehen somit vor dem Problem, ihre Leistungsangebote trotz rückläufiger oder bestenfalls stagnierender Einnahmen aufrecht zu erhalten und die Nutzer nicht mit zu hohen Kosten zu belasten. In der Studie werden im Hinblick auf die Anpassung und den Umbau der Infrastruktur drei Handlungsschwerpunkte betrachtet: der Einsatz alternativer Finanzierungsinstrumente, die Anwendung fortschrittlicher Steuerungsinstrumente sowie veränderte Formen der Organisation der Leistungserbringung. Die vorgeschlagenen Lösungsoptionen sind nicht grundsätzlich neu. Aber erst durch das konsequente Ausschöpfen der noch vorhandenen Potenziale können die Kommunen zeigen, dass sie bereit und in der Lage sind, ihren Beitrag zur Konsolidierung ihrer Haushalte und zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Daseinsvorsorge zu leisten. Der Band liefert einen Überblick über die zur Verfügung stehenden Instrumente. Er gibt Hinweise auf mögliche Einsatzfelder, enthält Anregungen für die konkrete Ausgestaltung und soll die weitere Diskussion um die kommunale Finanzierung mit wichtigen Argumenten bereichern.Zeitschriften-/Zeitungsartikel Marktgerechte Weiterentwicklung von Wohnungsgenossenschaften. Evaluierung der Empfehlungen der Expertenkommission Wohnungsgenossenschaften. T. 1.(2011)Dem genossenschaftlichen Wohnen und seinen Wirkungen auf gesellschaftliche, wohnungswirtschaftliche und stadtentwicklungspolitische Entwicklungen widmet die Bundesregierung seit Jahren besondere Aufmerksamkeit - unter anderem durch die Einberufung der Expertenkommission Wohnungsgenossenschaften. Die Aufgabe der 2002 einberufenen Kommission bestand darin, die Bedeutung der Wohnungsgenossenschaften als wichtige Akteure auf den Wohnungsmärkten und als bedeutsame Partner der Stadtentwicklung zu prüfen und zu stärken. Im Jahr 2004 legte die Kommission ihren Endbericht vor, der zahlreiche Empfehlungen an die Wohnungsgenossenschaften, die wohnungswirtschaftlichen Verbände und die Politik enthält. Das Deutsche Institut für Urbanistik GmbH (Difu) hat im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) die Aktivitäten der Expertenkommission im Rahmen einer Evaluierung hinsichtlich ihrer Wahrnehmung und Umsetzung untersucht und bewertet. Einer der Arbeitsschwerpunkte der Expertenkommission war die marktgerechte Weiterentwicklung von Wohnungsgenossenschaften. Die vertiefenden Auswertungen im Rahmen der Evaluierung zur Durchführung von Markt- und Mitgliederanalysen, zur strategischen Weiterentwicklung der Geschäftspolitik sowie zur Verbesserung der Finanzstruktur bilden die Grundlage des Beitrags, der die Ergebnisse der Untersuchung zusammengefasst darstellt. Für die Untersuchung wurden Experteninterviews, eine Kommunalbefragung, eine Auswertung der Jahresstatistik des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. (GdW) sowie eine schriftliche Befragung unter den Wohnungsgenossenschaften in Deutschland durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass Wohnungsgenossenschaften sich in der Regel - auch dank der Handlungsempfehlungen der Expertenkommission - sehr erfolgreich am Markt behaupten.Zeitschriften-/Zeitungsartikel Zusammenarbeit zwischen Wohnungsgenossenschaften und Kommunen. Evaluierung der Empfehlungen der Expertenkommission Wohnungsgenossenschaften. T. 2.(2011)Die große Bedeutung des genossenschaftlichen Wohnens für gesellschaftliche, wohnungswirtschaftliche und stadtentwicklungspolitische Entwicklungen wurde durch die Einberufung der Expertenkommission Wohnungsgenossenschaften durch die Bundesregierung im Jahr 2002 verdeutlicht. Im Jahr 2004 legte die Kommission ihren Endbericht vor, der zahlreiche Empfehlungen an die Wohnungsgenossenschaften, die wohnungswirtschaftlichen Verbände und die Politik enthält. Das Deutsche Institut für Urbanistik GmbH (Difu) hat inzwischen die Aktivitäten der Expertenkommission im Rahmen einer Evaluierung hinsichtlich ihrer Wahrnehmung und Umsetzung untersucht und bewertet. In dem Beitrag werden die Ergebnisse der Untersuchung des Schwerpunktbereichs "Zusammenarbeit zwischen Wohnungsgenossenschaften und Kommunen" dargestellt. Die Expertenkommission identifizierte die Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Wohnungsgenossenschaften als wichtiges Handlungsfeld und stellte die besonderen Leistungspotenziale heraus, die Wohnungsgenossenschaften im Rahmen der kommunalen Wohnungspolitik, der Stadtentwicklung und des Stadtumbaus aufweisen. Demgegenüber richten sich nur wenige Handlungsempfehlungen explizit direkt an die Kommunen. Für die Evaluierung bedeutete dies, dass keine konkreten Empfehlungen analysiert werden konnten, sondern die Einschätzung der Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Wohnungsgenossenschaften erhoben wurden. In einer schriftlichen Befragung wurden beide Seiten befragt, inwieweit sie in die kommunale Planung eingebunden waren, in welchen Handlungsfeldern eine aktive Mitwirkung stattfand und in welchen Bereichen sie Potenzial für eine Zusammenarbeit sehen. Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl Kommunen als auch Wohnungsgenossenschaften vor allem Familienwohnen und Wohnen für junge Nachfragergruppen, aber auch seniorengerechtes Wohnen sowie barrierefreies beziehungsweise barrierearmes Wohnen im Mittelpunkt der Wohnungsversorgung der Genossenschaften sehen. Insgesamt ergab die Evaluierung, dass ungeachtet punktueller Differenzen ein wachsendes Interesse an einer stärkeren Zusammenarbeit feststellbar ist.