Titel: Verkehrssicherheit innerörtlicher Kreisverkehre.
Autor*in: Voß, Heiko; Ortlepp, Jörg; Bondzio, Lothar; Scheit, Margarethe; Weinert, Roland
Herausgeber*in: Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft -GDV-, Unfallforschung der Versicherer, Berlin
Dokumenttyp: Graue Literatur
Dokumenttyp (zusätzl.): Forschungsbericht
Elektronisches Dokument
Sprache: deutsch
Zusammenfassung: deutsch
englisch
Erscheinungsland: Deutschland
Erscheinungsort: Berlin
Erscheinungsdatum: 2012
Seiten: 123 S.
Beigaben: Abb.; Tab.; Lit.
Serie/Report Nr.: Forschungsbericht; VI 05
ISBN: 978-3-939163-46-6
Zusammenfassung: Das übergeordnete Ziel des Forschungsvorhabens war eine umfassende Untersuchung zur Verkehrssicherheit von nach dem derzeitigen Stand der Technik gestalteten innerörtlichen Kreisverkehren. Darüber hinaus waren die im aktuellen Regelwerk empfohlenen Gestaltungsvorschriften für Fußgänger und Radfahrer anhand neuer Unfalldaten kritisch zu überprüfen. Für die Analyse des örtlichen Unfallgeschehens wurden 100 Kreisverkehre in unterschiedlichen Bundesländern mit unterschiedlichen Randbedingungen (Verkehrsbelastung, Fußgänger- und Radverkehrsstärken, Lageparameter) ausgewählt. Grundsätzlich ist festzustellen, dass die im Merkblatt für die Anlage von Kreisverkehren enthaltenen Gestaltungsempfehlungen durch die Ergebnisse der vorliegenden Untersuchung weitestgehend bestätigt werden. Die praktische Überprüfung des im Regelwerk genannten Ablenkmaßes ist nicht immer zweifelsfrei möglich. Die Verkehrsbeobachtungen zeigen auch, dass die Einbeziehung des Innenrings zu präzisieren ist. Bei einer Führung der Radfahrer im Mischverkehr sollte grundsätzlich ein baulich ausgeführter Innenring mit einem Niveauunterschied von 4 bis 5 cm zur Kreisfahrbahn angelegt werden. Die Gefahr des Überholens von Radfahrern auf der Kreisfahrbahn und des unfallträchtigen Schneidens vor den Ausfahrten kann so wirkungsvoll verringert werden. Ergänzend wird empfohlen, auch bei Kreisverkehren innerhalb bebauter Gebiete die Führung der Radfahrer auf umlaufenden Radwegen mit vorfahrtrechtlicher Unterordnung der Radfahrer stärker im Regelwerk zu verankern. Diese Führungsform hat sich gerade für Radfahrer als ausgesprochen sicher erwiesen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass eine Priorisierung der Fußgänger mit Fußgängerüberwegen dann nicht mehr möglich ist.
Deskriptor(en): Individualverkehr
Fahrradverkehr
Verkehrssicherheit
Verkehrsunfall
Freie(s) Schlagwort(e): Unfallvermeidung
Radverkehrssicherheit
Fahrradinfrastruktur
Kreisverkehr
Innerortsbereich
Innerortsstraße
Knotenpunkt
Standort: ZLB: Kws 330/24
Originalquelle: http://www.udv.de/uploads/tx_udvpublications/FB_VI05_Kreisverkehre_11012.pdf
Lizenz: Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Enthalten in den Sammlungen:Radverkehr

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