Title: ADHS: Diagnose statt Verständnis? Wie eine Krankheit gemacht wird. Eine phenomenologische Kritik.
Authors: Wenke, Matthias
Document Type: Verlagsliteratur
Language: deutsch
Publisher Country: Deutschland
Publisher Location: Frankfurt/Main
Publisher: Brandes & Apsel
Issue Date: 2006
Page(s): 152 S.
ISBN: 3-86099-340-2
Abstract: ADHS stellt sich immer mehr auch als Kulturprodukt und Instrument zur Biologisierung und Individualisierung der Folgen gesellschaftlichen Wandels heraus. Die quasipsychiatrische Diagnose dient den beteiligten Eltern, Ärzten und Lehrern dazu, bedrohlich erscheinendes Verhalten der Kinder seelisch von sich fernzuhalten und den Anschein wissenschaftlicher Beherrschbarkeit zu erzeugen: Man hat lieber kranke als unglückliche Kinder. Das Buch ist sowohl eine kritische Analyse des ADHS-Diskurses als auch ein Grundlagentext. Der Autor füllt eine theoretische Lücke, indem er die Leibphänomenologie als Basis einer existentiellen Psychologie erschließt, z. B. für die Heilpädagogik oder die Psychoanalyse. difu
Deskriptors: Sozialverhalten
Sozialpsychologie
Sozialbeziehung
Kind
Krankheit
Diagnose
Gesundheitsrisiko
Ideologie
Free Terms: Psychische Krankheit
Seelische Behinderung
Jugendpsychiatrie
Appears in Collections:Kinder- und Jugendhilfe

Files in This Item:
There are no files associated with this item.
SFX Query


Items in DSpace are protected by copyright, with all rights reserved, unless otherwise indicated.

Please use this identifier to cite or link to this item: https://repository.difu.de/jspui/handle/difu/268554