Auflistung nach Schlagwort "Angst"
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Zeitschriften-/Zeitungsartikel Back to the cellar. Underground urban spaces of fear and air warfare in Berlin, 1940-1945.(2020)Der Beitrag widmet sich den Berliner Wohnhäusern, die während des Zweiten Weltkrieges zu Räumen der Angst wurden. Besondere Aufmerksamkeit gilt der vertikalen Perspektive, um zu verstehen, wie Kellerräume in ihrer Ambivalenz zwischen Schutz- und Angstraum und nicht zuletzt in Bezug auf die soziale Kontrolle fungierten. Die Beobachtungen der Autorin basieren auf einer Auseinandersetzung mit den Vorkriegskontexten, als die Vertikalität einer Mietskaserne die soziale Schichtung widerspiegelte.Graue Literatur/Bericht Sicherheit im Wohnumfeld. Gegenüberstellung von Angsträumen und Gefahrenorten.(2015) Verbundprojekt transit, Hannover/BerlinÜber kleinräumige Kriminalitätslagebilder durch die Polizei (internes Papier) wurden Gefahrenorte definiert und mit den Angsträumen verglichen. Ein kleinräumiges Kriminalitätslagebild ist hilfreich wenn die Daten validiert und qualitativ kontrolliert sind. Das heißt: Das Lagebild liefert Informationen über Straftaten und Ordnungsstörungen im Zusammenhang mit der architektonisch-räumlichen Umgebung und der sozialen Nachbarschaft (raumbezogene Kriminalität). Mit zielorientierten, präventiven Maßnahmen ist es möglich Straftaten und Ordnungsstörungen bereits während der Planungsphase von Gebäuden oder in bestehenden Nachbarschaften zu beeinflussen/verhindern. Das polizeiliche Wissen über das Tätervorgehen ist maßgebend um Straftatgelegenheiten zu reduzieren.Zeitschriften-/Zeitungsartikel Spaces of Fear – Angsträume. [Themenschwerpunkt](2020)Dieses Themenheft befasst sich mit der dialektischen Beziehung zwischen der Räumlichkeit der Städte des 20. Jahrhunderts und einer bestimmten Emotion - der Angst: von einer körperlich spürbaren Angst vor Bombenangriffen, über die Angst vor Verkehrsunfällen, die in den stadtplanerischen Diskussionen instrumentalisiert wurden, bis hin zu diffuseren Ängsten, wie jenen die mit den Bahnhöfen assoziiert wurden, oder urbanen Angstprojektionen der Nachkriegszeit. Die Beiträge des Schwerpunkts: Mikkel Høghøj, Monika Motylińska: Spaces of fear in European cities of the 20th century / Angsträume in den europäischen Städten des 20. Jahrhunderts (S. 5 ff.); Sabine Kalff: Back to the cellar. Underground urban spaces of fear and air warfare in Berlin, 1940-1945 (S. 13 ff.); Aleksandra Łuczak: Fears and charms of mobility and transience. Warsaw's central railway station in the 20th century (S. 29 ff.); Clara Aßmann: „Die Straße war schuld!" Die Konstruktion eines Angstraums und der autogerechte Stadtumbau in der Bundesrepublik Deutschland (S. 51 ff.); Tim Verlaan: `The City is collapsing under our very own eyes'. Spaces and emotions of the Dutch urban crisis (S. 65 ff.); Monika Motylińska: Leitrezension (S. 82 ff.).Zeitschriften-/Zeitungsartikel 'Die Straße war schuld!' Die Konstruktion eines Angstraums und der autogerechte Stadtumbau in der Bundesrepublik Deutschland.(2020)Der Beitrag beschäftigt sich mit der infrastrukturellen Dimension der Angst, um die Kontroverse bezüglich der Agency und der Instrumentalisierung der Angst in der Stadtplanung anzugehen. Die Autorin geht anhand einer breiten Quellenanalyse der Frage nach, wie die westdeutsche Automobillobby die Angst vor tödlichen Verkehrsunfällen instrumentalisierte, um für eine kraftfahrzeugorientierte Umstrukturierung in Städten zu plädieren. Durch die Untersuchung der Thematisierung der Straße als gefährlichem Angstraum werden die Entstehung und Auswirkungen von Gefühlen und deren Nutzung durch bestimmte Gruppen in städtischen Verhandlungsprozessen und ihre Manifestation im städtischen Raum kontextualisiert.