Auflistung nach Schlagwort "Deutschland, Bundesrepublik"
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Zeitschriften-/Zeitungsartikel Altersarmut in Kommunen frühzeitig begegnen.(2021)Anhand einer Untersuchung zur Altersarmut in drei ausgewählten Städten zeigt das Deutsche Institut für Urbanistik Handlungsbedarfe und -möglichkeiten für Kommunen auf.Zeitschriften-/Zeitungsartikel Eine fristgerechte Umsetzung der Barrierefreiheit wird nicht möglich sein.(2021)Nach der Novellierung des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) haben Nahverkehrspläne die Belange der in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen zu berücksichtigen. Bis zum 1. Januar 2022 soll demnach für die Nutzung des ÖPNV eine vollständige Barrierefreiheit erreicht sein. Dr. Jürgen Gies, Deutsches Institut für Urbanistik, Forschungsbereich Mobilität, erläutert den Umsetzungsstand.Graue Literatur/Bericht Klimaanpassung in der Zukunftsstadt. Wie sich Städte auf extreme Wetterereignisse vorbereiten.(2020) Synthese- und Vernetzungsprojekt Zukunftsstadt (SynVer*Z)Anhaltende Hitzewellen und Starkregenereignisse haben in den vergangenen Jahren vielen Kommunen und Regionen in Deutschland zugesetzt. Besonders Städte sind davon betroffen. Zentrumslagen und dicht bebaute Quartiere werden zu Hitzeinseln mit deutlich höheren Temperaturen als im Umland - mit negativen Folgen für die Gesundheit. So starben durch die Hitzewelle des Jahres 2003 in Europa rund 70.000 Menschen. Starkregenereignisse können - gerade in Städten - zu massiven wirtschaftlichen Schäden führen. In dieser Ausgabe wird aus Dresden-Gorbitz berichtet, wo SeniorInnen Tipps zur Hitzeanpassung erhalten (Projekt HeatResilientCity) und erzählen, wie das Projekt BREsilient versucht, Bremen auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten.Graue Literatur/Bericht Kurzgutachten Kommunale Wärmeplanung.(2022) Umweltbundesamt (UBA)Auf dem Weg zur treibhausgasneutralen Wärmeversorgung des Gebäudebestands bestehen vielfältige Planungsbedarfe auf kommunaler Ebene. Strategien zur Reduzierung des Endenergiebedarfs der Gebäude und zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung durch Einbindung erneuerbarer Energien und unvermeidbarer Abwärme sind in Einklang zu bringen. Dafür ist eine räumliche Abstimmung für die Erschließung von erneuerbaren Wärmequellen, der damit verbundenen Infrastrukturen und Wärmesenken erforderlich. Darüber hinaus muss in diesen Prozess die strategische Entwicklung von dezentralen und netzgebundenen Versorgungssystemen sowie von Strom-, Wärme- und Gasnetzen eingeschlossen werden. Wie in einigen Nachbarländern schon teils seit Jahrzehnten praktiziert, rückt die kommunale Wärmeplanung daher nun auch in Deutschland in den Mittelpunkt der wissenschaftlichen und praktischen Debatte. In einigen Bundesländern ist die Wärmeplanung für Kommunen bereits verpflichtend und wird somit zum Teil der kommunalen Daseinsvorsorge. Sie dient der Erschließung bestehender Potenziale in einer Kommune und der Koordination von Investitionsentscheidungen mit Blick auf die treibhausgasneutrale Wärmeversorgung des Gebäudebestands. Ziel dieser Studie ist es, den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Debatte zur kommunalen Wärmeplanung aufzubereiten sowie einen Beitrag zu einem gemeinsamen Begriffsverständnis zu leisten. Davon ausgehend werden eine Einordnung der Möglichkeiten und Grenzen des Instruments vorgenommen sowie Weiterentwicklungs- und Forschungsbedarfe abgeleitet. Um dahin zu gelangen, werden potenzielle Aufgaben der kommunalen Wärmeplanung und ein Referenzmodell der kommunalen Wärmeplanung in vier Schritten vorgestellt. Zudem werden Einsatzbedingungen, Umsetzungshemmnisse und Lösungsansätze auf kommunaler Ebene reflektiert. Das Gutachten basiert auf der Auswertung von zehn Forschungs- bzw. pilothaften Praxisvorhaben und einem Expert*innenworkshop.Graue Literatur/Bericht Managing E-Scooter-Rentals in German Cities: A Check-Up.(2020) Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)Seit über einem Jahr sind in Deutschland E-Tretroller auf öffentlichen Straßen zugelassen. Fast unmittelbar nach Inkrafttreten der Elektro–kleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV) am 15. Juni 2019 wurden landesweit Angebote zur Ausleihe von elektrischer Tretrollern per App eingerichtet, und bis Herbst 2019 waren sie in praktisch jeder größeren Stadt zu finden. In einigen dieser Städte traten ernstzunehmende Probleme auf: Geparkte E-Tretroller störten die Bewegung von Radfahrenden, zu Fuß Gehenden und insbesondere von Menschen mit Behinderungen. Aufgrund der anfänglichen Störungen im öffentlichen Raum begann eine gründliche Diskussion darüber, wie die neuen E-Tretroller-Verleihsysteme administriert werden können. Für viele Gemeinden ist eine freiwillige Vereinbarung angemessen und ausreichend, in anderen Fällen bieten eine Sondernutzungsgenehmigung oder ein öffentliches Ausschreibungsverfahren zusätzliche Mittel, um die öffentliche Ordnung unter den sich verändernden Marktbedingungen aufrechtzuerhalten. Diese Veröffentlichung bietet einen Überblick über den Status der einzelnen Rechtsrahmen im deutschen Kontext sowie sechs wichtige Handlungsfelder, auf denen aufgebaut werden kann, unabhängig davon, welcher Rahmen ausgewählt wird.Zeitschriften-/Zeitungsartikel Mit aktiver Liegenschaftspolitik in den Städten verloren gegangenen Boden wieder gutmachen.(2021)Wohnraumversorgung, Infrastruktur, Stadtentwicklung. In angespannten Immobilienmärkten steht die kommunale Bodenpolitik auf dem Prüfstand, sind aber auch Länder und Bund gefordert. Dort setzt eine aktuelle Difu-Studie an. Dazu das Interview mit Prof. Dr. Arno Bunzel, Stellvertretender Direktor des Deutschen Instituts für Urbanistik und federführender Autor der Untersuchung.Graue Literatur/Bericht Monitor Nachhaltige Kommune. Bericht 2020. Schwerpunktthema Klima und Energie.(2020) Bertelsmann StiftungDie Ergebnisse der Kommunalbefragung, die das Deutsche Institut für Urbanistik im Rahmen dieser Studie zum wiederholten Mal durchgeführt hat, zeigen, dass sich immer mehr Kommunen systematisch mit den lokalen Herausforderungen des Klimawandels befassen. Die Treibhausgas-Bilanzen beispielsweise, die in den Kommunen mehrheitlich erstellt werden, machen deutlich: Die ergriffenen Maßnahmen wirken – die Emissionen über alle Emittentengruppen hinweg sind über die Jahre gesunken. Die größte Reduzierung gab es mit 62 Prozent bei den kommunalen Einrichtungen, gefolgt von den privaten Haushalten (60 Prozent). Im Bereich „Verkehr“ hingegen waren es lediglich 21 Prozent. Handlungsbedarf zeigt sich auch bei den konkreten Ausbauzielen für den Einsatz erneuerbarer Energien. Eine Mehrzahl der Kommunen verfügt bislang weder über konkrete Ausbauziele für den Einsatz erneuerbarer Energien in den eigenen Liegenschaften (71 Prozent) noch für die gesamte Kommune (62 Prozent). Und wenn es nach den, ebenfalls befragten, Bürgerinnen und Bürgern geht, kann das Potenzial für Klimaschutz und Klimafolgenanpassung, welches die Kommunen schon heute ausschöpfen, noch stärker ins Zentrum des Handelns gerückt werden. Mehr als die Hälfte von ihnen ist der Meinung, dass ihre Kommune den Themen Klimawandel und Klimaanpassung jeweils nur einen mittleren Stellenwert einräumt. Das ist vor allem nach Ansicht derjenigen Befragten zu gering, die angaben, dass sich die Folgen des Klimawandels eher negativ oder negativ auf das eigene Leben auswirken.Graue Literatur/Bericht Radverkehrsinfrastruktur - Baustein der Verkehrswende. Gemeinsame Abschlusspublikation des NRVP-Forschungsbegleitkreises "Förderschwerpunkt Infrastruktur".(2021) Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)Im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplan (NRVP) der Bundesregierung werden jährlich Forschungsvorhaben gefördert, die neue Erkenntnisse im Themenfeld Radverkehr liefern sollen. Dabei gibt es in jedem Jahr einen Förderschwerpunkt. Für Projekte, die im Jahr 2017 starteten, war dieser das Thema Infrastruktur. Als Plattform zum interdisziplinären Austausch und zur Vernetzung wurde der Forschungsbegleitkreis (FBK) "Förderschwerpunkt Infrastruktur" initiiert. Damit sollten Synergien zwischen den Projekten genutzt sowie Erfahrungen und Expertise untereinander ausgetauscht werden, um Doppelarbeiten zu vermeiden und Forschungslücken zu identifizieren. Im NRVP-FBK "Förderschwerpunkt Infrastruktur" waren acht NRVP-Projekte, ein mFUND-Projekt (Projekte mit digitalen datenbasierten Anwendungen) sowie Vertreter*innen des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), des Projektträgers Umweltbundesamt (UBA) bzw. des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG), der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) und der Unfallforschung der Versicherer (UDV) vertreten. In diesem Sammelband stellen alle acht im FBK vertretenen NRVP-Projekte ihre Forschungsergebnisse vor und geben Hinweise, welche Themen in Zukunft fokussiert betrachtet werden sollten.Zeitschriften-/Zeitungsartikel Straßen im Wandel: Klimafitte Quartiere gemeinsam entwickeln. Erfahrungsbericht zu neuen Kooperationsformaten im Rahmen des BMBF-Forschungsprojektes „iResilience“.(2021)Die Folgen des Klimawandels treffen urbane Straßenräume besonders stark. Gleichzeitig konkurrieren Nutzungs- und Raumansprüche. Transformationsprozesse, in denen Straßenräume zu grauen, blauen und grünen „Multitalenten" werden, sind notwendig. Zentral ist, dass kein Akteur diese Prozesse alleine bewältigen kann. Hier setzt „iResilience" mit neuen Kooperationsformaten an. Anhand des Ko-Planungsprozesses einer „Lokalen Aktionsgruppe"für einen klimaangepassten Straßenraum in Köln werden Zielsetzung, Ablauf Akteure und die aus dem Prozess resultierenden Erkenntnisse vorgestellt.Zeitschriften-/Zeitungsartikel Von Heimatmuseen, Laienbühnen und Musikvereinen. Charakteristika und Herausforderungen kultureller Angebote in ländlichen Regionen.(2021)Kultur ist eine wichtige Ressource für die Entwicklung der ländlichen Regionen, deren besondere Charakteristika und spezifischen Herausforderungen innovativer Ansätze bedürfen, um langfristig aufrechterhalten werden zu können. Ansätze aus Projektregionen des Förderprogrammes der Kulturstiftung des Bundes „TRAFO - Modelle für Kultur im Wandel“ zeigen, wie sich mit neuen Konzepten, Austausch- und Kooperationsformaten Kultureinrichtungen stärker in die Region öffnen und zu kulturellen Begegnungsorten weiterentwickeln.Beitrag (Sammelwerk) Warum der deutsche Föderalismus nicht neu erfunden werden muss.(2020)Der deutsche Föderalismus weist nach wie vor Reformbedarf auf. Dabei gilt es jedoch, eine kooperative Form des Föderalismus und die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse zu bewahren, da es sich hierbei um grundlegende Legitimationsquellen der Bundesstaatlichkeit handelt. Zwischen der Idee des Wettbewerbsföderalismus und dem Postulat der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse besteht ein latenter Zielkonflikt, der eine hemmende politische Wirkung entfalten kann. Bestandteil einer Föderalismusreform muss deshalb eine Reform der Finanzbeziehungen einschließlich einer grundlegenden Reform der vertikalen Umsatzsteuerverteilung sein.Beitrag (Sammelwerk) Zur Reform des Bildungsföderalismus in der Bundesrepublik. Kooperative Unitarisierung durch Institutionenbildung?(2020)Die Kultusministerkonferenz (KMK) dient den Bundesländern seit ihrer Gründung 1948 zur horizontalen Selbstkoordination ihrer Bildungssysteme und steht damit exemplarisch für den "kooperativen Föderalismus" deutscher Prägung. Der Beitrag problematisiert die jüngsten Bestrebungen der KMK zu einer Reform der eigenen Strukturen, die zwar zwischenzeitlich einmal mehr gescheitert sind, aber demnächst wieder auf der politischen Agenda stehen dürften. Dabei soll mit der Schaffung eines "Nationalen Bildungsrates" der Versuch unternommen werden, die Bildungspolitiken der Länder durch eine Standardisierung der Anforderungen hinsichtlich Transparenz, Qualität und Vergleichbarkeit übergreifend abzustimmen und zu koordinieren. Auf diese Weise wird ein schon seit längerem zu beobachtender "Ausweichansatz" fortgeführt, indem die politischen Schwierigkeiten einer grundlegenden institutionellen Reform der KMK durch die Neuschaffung eines "institutionellen Satelliten systems" um die KMK herum umgangen werden. Denn schon in den vergangenen Jahren sind verschiedene bildungswissenschaftliche Institutionen aufgebaut worden, deren Aufgaben vor allem im Bildungsmonitoring und in der Entwicklung von Ansätzen zur Qualitätsverbesserung des Bildungswesens bestehen. Durch Studien und Beratungsleistungen dieser Institutionen wächst der Druck auf die Bildungspolitik und -verwaltung, dem sich vor allem die KMK und die in ihr vertretenen Bundesländer stellen müssen.